Minister Tesch: 9. November als bundesweiter Projekttag an Schulen hilft deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts besser zu verstehen

Der vom Bildungsminister Mecklenburg-Vorpommerns und derzeitigen Präsidenten der Kultusministerkonferenz der Länder, Henry Tesch, eingebrachte Vorschlag, den 9. November zu einem bundesweiten, jährlich wiederkehrenden Projekttag zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu nutzen, ist von den Kultusministern der anderen Bundesländer auf ihrer gemeinsamen Sitzung in Berlin mit großer Aufgeschlossenheit aufgenommen worden.

19.06.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Die Kultusminister haben sich einstimmig darauf verständigt, den Schulen die Empfehlung zu geben, den 09. November zukünftig als bundesweiten Projekttag zur Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert zu gestalten.

Dieses Datum eigne sich zum einen zur Vermittlung von DDR Geschichte. Dazu Minister und KMK-Präsident Tesch: "Ein fächer- und klassenübergreifender Unterricht ist wichtig, damit sich unsere Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem größten friedlichen weltpolitischen Ereignis des 20. Jahrhunderts, der friedlichen Revolution 1989 – Tag des Mauerfalls auseinandersetzen."

Zum anderen biete dieses Datum weitere Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte: So jähren sich am 9. November neben dem Mauerfall 1989 außerdem der Beginn der Novemberrevolution 1918/1919 und die Reichpogromnacht 1938.

Kultusminister Tesch:" Ein solcher Projekttag ist eine große Chance, Kontinuitäten und Brüche deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schülerinnen und Schülern intensiv zu diskutieren, Gedenkstätten und Lernorte zum Nationalsozialismus oder zur DDR-Geschichte aufzusuchen, Diskussionsveranstaltungen und Lesungen zu organisieren oder auf historische Spurensuche in Archive und Museen zu gehen.

Die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert hat ihre ganz besondere Bedeutung für die Gegenwart und deshalb sollten alle Schülerinnen und Schüler damit vertraut sein."


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