Minister Tesch eröffnet Ausstellung "Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück" in der Landesbibliothek
Die neue Wanderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück "Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück" wird zum ersten Mal in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns präsentiert.
24.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernDer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und derzeitige KMK-Präsident Henry Tesch eröffnet sie
am Donnerstag, d. 30. April 2009,
um 11:00 Uhr in der Landesbibliothek,
Stellingstr. 29 in 19053 Schwerin.
Die Zeitzeugin und Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück, Batsheva Dagan, wird das Grußwort halten.
Die Einführung in die Ausstellung übernimmt die Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach.
Minister Tesch hat die Ausstellung nach Schwerin geholt, um damit im Rahmen der politischen Bildung ein zusätzliches Projekt zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte anzubieten, das auch Schülerinnen und Schülern offen steht.
Die Ausstellung thematisiert erstmals die bislang wenig bekannte Geschichte der mehr als 15 000 jüdischen Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück.
Gezeigt werden mehr als 200 Fotos, Dokumente, Filmausschnitte und Gegenstände. In Kooperation mit der Stiftung "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" entstanden Hörtexte mit 32 Biografien jüdischer Frauen. Außerdem werden Erinnerungen von jüdischen Häftlingen vorgestellt, die u. a. von der Schauspielerin Iris Berben gelesen werden. 13 Lesetische und -pulte laden zur vertiefenden Lektüre ein. An zwei Medienstationen und wie Hörstationen können Interviews mit jüdischen Überlebenden angehört und Berichte ehemaliger Häftlinge angewählt werden.
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