Minister Tesch zieht positive Bilanz zur Unterrichtsberatung
Zum Ende des Schuljahres 2008/09 würdigte Minister Henry Tesch am 22. Juni die Tätigkeit der 49 Unterrichtsberaterinnen und –berater des Landes, die auf seine Initiative hin im vergangenen Jahr ihre Arbeit aufnahmen. Auf der Abschlusstagung zur Qualifizierung der Unterrichtsberater zog der Minister eine erste positive Bilanz: "Die Tätigkeit der Unterrichtsberaterinnen und -berater hat sich im ersten Jahr bewährt. Die Schulleitungen und Lehrkräfte nehmen gerne die angebotene Unterstützung an und bewerten die Arbeit der Kollegen als hilfreich. Ich danke allen Unterrichtsberatern für ihren unermüdlichen Einsatz."
22.06.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernMit der Einführung des neuen Schulgesetzes zum Schuljahr 2009/10 wird der bereits eingeschlagene Weg zu mehr Selbstständigkeit von Schule fortgesetzt. Dies erfordert eine weitere Professionalisierung der Schulleitungen und Lehrkräfte. Dafür werden ihnen vom Land Unterstützungssysteme angeboten. Minister Tesch: "Wir haben begonnen, umfassende Unterstützungssysteme einzuführen und ein bis hierhin noch nie dagewesenes umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm zu etablieren. Dazu hat das Bildungsministerium u.a. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt, die Schulleiterinnen und -leiter befähigen, eine Schule noch besser managen und führen zu können. Dazu zählen Fortbildungsmaßnahmen zur Diagnostik und zur direkten Verbesserung des Unterrichts im Bereich der Lesekompetenz, der mathematischen Kompetenz und im Bereich der Lernstörungen durch Schulung und Einsatz von Lehrkräften. Und dazu zählen die Unterrichtsberater, die wir im letzten Jahr auf den Weg gebracht haben."
Die Unterrichtsberater werden die Lehrkräfte im wichtigen Bereich der Unterrichtsentwicklung unterstützen und so die Unterrichtsqualität verbessern. Sie beraten die Lehrkräfte bei der Gestaltung von kompetenzorientiertem Unterricht, begleiten die Weiterentwicklung von kooperativen Lernformen und helfen so, Unterricht praxisorientiert und lebensnah zu gestalten.
Dazu wurden seit August 2008 die angehenden Unterrichtsberater in fünf Modulen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Im Oktober 2008 nahmen die Unterrichtsberater ihre Tätigkeit an den Schulen auf. In den jeweiligen Schulamtsbereichen (Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald) sind zwischen elf bis dreizehn Berater tätig. Sie helfen dort, wo Lehrkräfte, Schulleitungen oder die Schulaufsicht um Unterstützung bitten. Für die Fortbildung und den Einsatz der Unterrichtsberater hat das Bildungsministerium 7 Mio. € bereitgestellt.
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