Nach Osterpause finden Beratungen zwischen Landesregierung, Beamtenbund und GEW zum Thema tatsächliche längere Lebensarbeitzeit und Altersermäßigung statt
Nach der Osterpause werden Gespräche zwischen der Landesregierung, dem Beamtenbund Baden-Württemberg und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg auf Grundlage der Koalitionsvereinbarung stattfinden, um über die mittel- und langfristige Entwicklung der Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern und über Elemente zur Erreichung einer tatsächlich längeren Lebensarbeitszeit zu beraten.
26.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-WürttembergZitat Koalitionsvereinbarung: "Bei Lehrern streben wir eine nennenswerte Verlängerung der tatsächlich geleisteten Lebensdienstzeit an. Teilzeit, Teildienstfähigkeit und Altersermäßigung sollen hierfür zu wirkungsvollen Instrumenten entwickelt werden. Wir wollen darüber hinaus, dass in einer Vereinbarung zwischen Kultusministerium und Finanzministerium konkrete Verlängerungsziele vereinbart werden. Einsparungen kommen überwiegend dem Haushalt zugute und werden zur Zielerreichung teilweise für Fördermaßnahmen wie zum Beispiel Weiterbildung, Supervision, Prävention sowie Arbeit- und Gesundheitsschutz der Lehrerschaft eingesetzt."
In diesem Zusammenhang wird über mögliche Folgen des Spruchs der Einigungsstelle in Sachen Altersermäßigung der 55-59-jährigen Lehrerinnen und Lehrer beraten. Es wird der inhaltliche Zusammenhang zwischen beiden Elementen (tatsächliche längere Lebensarbeitszeit und Altersermäßigung) unterstellt und eine umfassende Regelung zu beiden Bereichen angestrebt.
Keine Kommentare vorhanden