Neue Möglichkeiten zum Wohle der Schülerinnen und Schüler

Die neuen Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) in Schleswig-Holstein leisten einen wichtigen Beitrag, um die beruflichen Chancen junger Menschen weiter zu verbessern. "Die Regionalen Berufsbildungszentren haben einen Gestaltungsspielraum, um den andere berufliche Schulen in Deutschland sie beneiden", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (25. Januar) bei der Eröffnungsveranstaltung der Eckener-Schule in Flensburg, die am 1. Januar 2008 neben Schleswig als erstes Regionales Berufsbildungszentrum des Landes an den Start gegangen ist. Die Eckener-Schule habe ihre Entwicklung in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben, intensive Kontakte zu anderen Schulen und zur Wirtschaft aufgebaut, neue Lernformen entwickelt und neue Teamstrukturen gebildet.

28.01.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Nach dem neuen Schulgesetz können die Kreise und kreisfreien Städte als Träger Berufliche Schulen in rechtlich selbstständige Zentren umwandeln. Sie handeln wirtschaftlich eigenverantwortlich und können unter anderem in Kooperation mit Betrieben und Bildungsträgern bedarfsgerechte und hochwertige Qualifizierungsangebote in der Region entwickeln.

Die Ministerin würdigte die Bedeutung der Beruflichen Schulen auch für die Zukunft des Standortes Schleswig-Holstein: "Zusammen mit ihren Partnern aus der Wirtschaft zeigen sie den Schülerinnen und Schülern immer wieder Perspektiven auf. Zudem sorgen sie dafür, dass junge Menschen auch im zweiten oder dritten Anlauf Erfolg haben können, wenn sie einen höheren Abschluss anstreben." 23 Prozent aller Abiturientinnen und Abiturienten in Schleswig-Holstein kämen von Beruflichen Gymnasien. Bei der Fachhochschulreife seien es sogar 89 Prozent, die über die Fachoberschulen und Berufsfachschulen die Studierfähigkeit erwerben. "Der Start der Regionalen Berufsbildungszentren ist ein guter Auftakt für das "Jahr der beruflichen Bildung 2008", das den Beruflichen Schulen einen weiteren Schub geben wird."


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