Nordrhein-Westfalen

Neun Prozent der Lehrkräfte an Grundschulen sind Männer

Knapp ein Drittel (29,7 Prozent) der 156 130 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen (ohne zweiten Bildungsweg) in Nordrhein-Westfalen sind Männer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltmännertags (3. November 2013) mitteilt, war der Anteil der männlichen Lehrer damit um 0,7 Prozentpunkte niedriger als im Schuljahr 2011/12 und um 3,2 Prozentpunkte niedriger als im Schuljahr 2005/06.

31.10.2013 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Wie die Grafik zeigt, war die Männerquote beim Lehrpersonal im Schuljahr 2012/13 an allen Regelschulformen niedriger als 2005/06. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler sind die Männeranteile am niedrigsten: Der Lehreranteil an Grundschulen ist von 2005 (10,9 Prozent) bis 2012 (9,0 Prozent) stetig gesunken.

Infografik: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/272_13.gif

Den höchsten Männeranteil verzeichneten mit 44,2 Prozent die Gymnasiallehrkräfte; im Schuljahr 2005/06 hatte die Quote noch bei über 50 Prozent (51,8 Prozent) gelegen. Die innerhalb der letzten beiden Schuljahre neu hinzugekommenen Sekundarschulen (29,3 Prozent) und Gemeinschaftsschulen (28,6 Prozent) wiesen niedrigere Männeranteile auf als Gesamtschulen (39,8 Prozent), Freie Waldorfschulen (35,1 Prozent), Hauptschulen (34,7 Prozent) und Realschulen (32,2 Prozent). An den Förderschulen war jede vierte Lehrkraft männlich (25,2 Prozent). (IT.NRW)

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/272_13.pdf


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