Oberstufenschüler machen Radio

"Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig Schlüsselqualifikationen für die moderne Berufs- und Arbeitswelt einüben. Das Projekt "Tatfunk" steht hier wegweisend für projektorientierte Unterrichtsformen im Bayerischen Gymnasium", so Kultusstaatssekretär Bernd Sibler anlässlich der Preisverleihung zum Tatfunk-Wettbewerb im BMW Pavillon in München.

08.11.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Tatfunk" ist ein Projekt für Schüler der gymnasialen Oberstufe. Es entstand im Zusammenwirken der Eberhard von Kuenheim Stiftung und der BMW Group mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Kultusministerium.

Im Rahmen eines Grundkurses lernen die Gymnasiasten mit professioneller Unterstützung sogenannter "Mediencoaches", wie sie Informationen über das Hörmedium Radio wirksam an ein breites Publikum bringen können. Gefragt ist neben technischem Geschick vor allem Kreativität, Eigenverantwortung, die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren und in der Gruppe zielorientiert zusammenzuarbeiten. "Wer auf das Abitur hinarbeitet und sich später in der Arbeitswelt bewähren möchte, kommt ohne diese Schlüsselqualifikationen nicht aus", betont Sibler in seiner Rede. "Deshalb öffnen sich die Gymnasien in Bayern in der künftigen Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums verstärkt dem projektorientierten Unterricht - das Modell "Tatfunk" hat gezeigt, dass alle Beteiligten davon nur profitieren können".

Ausgezeichnet wurden bei der Preisverleihung am heutigen Abend drei der 23 eingesandten Wettbewerbsbeiträge. Sie kommen aus dem Gymnasium Kirchheim, dem Christoph-Probst-Gymnasium Gilching und dem Hans-Carossa-Gymnasium Landshut.


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