Ostercamps zu Ende
Letzten Freitag gingen an rund 50 hessischen Schulen die Osterferien-Lerncamps zu Ende. Bereits zum dritten Mal erhielten Jugendliche, deren Versetzung oder Abschluss gefährdet sind, in diesem Rahmen die Gelegenheit, versäumten Schulstoff nachzuholen und neue Lernmotivation aufzubauen.
20.04.2009 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenWährend im vergangenen Jahr knapp 1.400 Schülerinnen und Schüler von dem Angebot Gebrauch gemacht hatten, nutzten in diesem Jahr bereits rund 1.650 Jugendliche aus ganz Hessen die Gelegenheit zu einem intensiven Lern- und Methodentraining. Betreut von Lehrkräften, Sozialpädagogen, Referendaren und Lehramtsstudierenden höherer Semester arbeiteten sie gezielt Lehrplaninhalte nach oder bereiteten sich auf die Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder einer weiteren Fremdsprache vor.
Kultusministerin Dorothea Henzler zeigte sich besonders über die gestiegene Zahl der Teilnehmer sehr erfreut und sagte: Die Camps helfen jungen Menschen, den Spaß am Lernen wiederzuentdecken und neues Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit aufzubauen. Das sind wichtige Voraussetzungen, wenn es nach den Ferien darum geht, das Klassenziel doch noch zu erreichen. Die Ministerin hob hervor, dass in den vergangenen beiden Jahren etwa 90 Prozent der teilnehmenden Schüler die Versetzung oder den Abschluss doch noch geschafft hätten. Das zeigt nicht nur, wie erfolgreich das Förderkonzept der Lerncamps ist. Es sollte auch noch mehr Jugendliche motivieren, sich im nächsten Jahr ebenfalls anzumelden.
Neben den schulbezogenen Lerncamps gab es auch in diesem Jahr wieder drei o.camps, die das Kultusministerium gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) organisiert. Dort erhielten versetzungsgefährdete Haupt- und Realschüler der achten Klasse die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zu verbessern. Teilgenommen haben in diesem Jahr etwa 150 Jugendliche aus rund 40 Schulen in Frankfurt, Kassel und Wiesbaden. Unterstützt wurden die o.camps vom Cornelsen Verlag, der Deutschen Post DHL und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
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