Qualität der Lehrerbildung bleibt gesichert
Anlässlich der heutigen Anhörung zum Lehrerbildungsgesetz im Landtagsausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb noch einmal die Hintergründe für die beabsichtigte Änderung. So gehe es einerseits um die konsequente Anerkennung von Lehramtsabschlüssen anderer Länder zur Herstellung eines bundesweiten Arbeitsmarktes.
06.11.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Es ist absurd, dass sich die Länder teilweise darüber streiten, ob sie die Abschlüsse anderer Länder anerkennen. Dies nährt die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Bildungsföderalismus. Mecklenburg-Vorpommern wird daher künftig grundsätzlich alle Abschlüsse anderer Länder vorbehaltlos anerkennen." Darüber hinaus werde es leichter, analog zum Beamtenrecht für verdiente Lehrkräfte einen Bewährungsaufstieg zu gewährleisten.
In der Vergangenheit wurden außerdem verschiedentlich Befürchtungen geäußert, mit den neuen Regelungen für Seiteneinsteiger könnten Abstriche an der Qualität der Ausbildung einhergehen. "Diese Befürchtungen sind unbegründet. Vielmehr regelt das neue Lehrerbildungsgesetz eindeutig die Qualifizierung von Seiteneinsteigern. Im 50-Mio.-Euro-Paket sind hierfür bereits mehr als 1 Mio. Euro eingeplant. Künftig wird es also eine bessere und keine schlechtere Qualifikation von Seiteneinsteigern geben."
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