Sachsen

Sächsische und europäische Bildungsfachleute im Austausch

Vom 19. bis 23. Mai 2014 besuchen zwölf europäischer Bildungs- und Berufsbildungsfachleute im Rahmen des EU-Programms "Studienbesuche für Bildungs- und Berufsfachleute" die sächsische Landeshauptstadt Dresden.

20.05.2014 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Es sind Schulleiterinnen und Schulleiter, Leiterinnen und Leiter von Fort- und Weiterbildungseinrichtungen aus zwölf verschiedenen Ländern: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Malta, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien und Tschechien. Sie informieren sich über die Fortbildung von schulischen Führungskräften in Sachsen.

Das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) entwickelte eine Qualifizierung für schulische Führungskräfte, die sich sowohl an aktuellen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Anforderungen der Schulpraxis orientiert. Zu diesem Thema organisierte das SBI einen Studienbesuch für Bildungsfachleute aus ganz Europa, der vom Pädagogischen Austauschdienst im Rahmen des EU-Programms für lebenslanges Lernen gefördert wird. Diese Art von europaweitem Austausch findet in der Form letztmalig statt.

"Wir möchten auch Bildungsfachleuten anderer europäischer Länder Einblick in den sächsischen Weg der Qualifizierung schulischer Führungskräfte geben und von den Erfahrungen in anderen Ländern lernen", so Dr. Dorit Stenke, Direktorin des SBI.

Nach dem neuen Qualifizierungsmodell wurden in Sachsen bisher 530 schulische Führungskräfte auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet und in der amtseinführenden Phase begleitet. Im Rahmen des Studienbesuches wird es den Teilnehmenden ermöglicht, ein Modul dieser Führungskräftequalifizierung mitzuerleben. Während ihres fünftägigen Studienbesuchs kommen die Bildungsfachleute sowohl mit Schulleiterinnen und Schulleitern, die sich in der Qualifizierung befinden, als auch mit tätigen Schulleitungen vor Ort ins Gespräch. Schulbesuche an der Grundschule in Niederlößnitz, der Oberschule Kötzschenbroda und dem Gymnasium Luisenstift Radebeul vermitteln ihnen einen lebendigen Eindruck des Schullebens. Sie haben außerdem die Möglichkeit, mit einem Vertreter des Amtes für Bildung, Jugend und Soziales Radebeul ins Gespräch zu kommen.


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