Schüler-Lehrer-Relation deutlich verbessert

Die Ausstattung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern wird sich im kommenden Schuljahr 2009/10 deutlich verbessern. Durch den im Februar verabschiedeten Haushalt für das laufende Jahr erhalten die Schulen in Nordrhein-Westfalen 1.831 zusätzliche Lehrerstellen. Die zusätzlichen Stellen dienen dem Ganztagsausbau, der Pädagogischen Übermittagsbetreuung sowie der Verhinderung von Unterrichtsausfall und der Stärkung der individuellen Förderung. Zudem werden alle Stellen in den Schulen belassen, die aufgrund der demografischen Entwicklung eigentlich weggefallen wären.

10.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Auf der Grundlage dieser Haushaltszahlen für das Jahr 2009 hat das Landeskabinett heute Veränderungen der Schüler-Lehrer-Relation beschlossen. Die neuen Relationen sind der Maßstab für die Verteilung der Lehrer auf die einzelnen Schulen. Schulministerin Barbara Sommer: "In Grund, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien und Gesamtschulen verbessert sich die Schüler-Lehrer-Relation. Diese positiven Entwicklungen sind ein riesiger Erfolg der Landesregierung, von dem die Schülerinnen und Schüler profitieren werden. Sie erhalten mehr Unterricht und mehr individuelle Förderung. In der Grundschule verbessert sich die Relation von Lehrern und Schülern im Vergleich zum Jahr 2005 von 25,3 auf 23,42. Damit kommen im nächsten Schuljahr bezogen auf die Relation rein rechnerisch auf jeden Lehrer fast zwei Schüler weniger als noch im Jahr 2005. An den Haupt- und Realschulen ist eine Verbesserung um etwa einen Schüler eingetreten, an den Gymnasien gibt es sogar eine Verbesserung um durchschnittlich 1,5 Schüler je Lehrer."

Durch große Kraftanstrengungen konnte die Landesregierung den Unterrichtsausfall um mehr als die Hälfte reduzieren, die individuelle Förderung verbessern und den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen starten. Nun kann das nächste große Ziel in Angriff genommen werden. Barbara Sommer: "Die Reduzierung der Klassengrößen wird in der kommenden Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Schulpolitik sein. So erhält jeder Lehrer mehr Zeit, auf den einzelnen Schüler einzugehen und ihn gezielt zu fördern."


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