"Schüler müssen vernünftigen Umgang mit Medien erlernen"
In den bayerischen Schulen gehören eine umfassende Medienerziehung und Gewaltprävention zu den fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen, die in den Lehrplänen aller Schularten verankert sind.
17.03.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDies unterstreicht der Bayerische Kultusminister Siegfried Schneider angesichts der Diskussion um gewaltverherrlichende Bildsequenzen auf Schülerhandys. Medienerziehung und Gewaltprävention in der Schule kann allerdings nur ergänzend zu einer umfassenden Erziehungsarbeit in den Familien erfolgreich geleistet werden.
Der Minister bedankt sich für das sofortige und verantwortungsbewusste Handeln der Schulleiter wie in Immenstadt. "Es ist der gemeinsame Auftrag von Schule, Elternhaus und Gesellschaft, Kinder und Jugendliche zu einem verantwortlichen und kritischen Umgang mit Medien zu erziehen und zu befähigen", so Kultusminister Schneider. Der Staatsminister fordert die Lehrkräfte dazu auf, sich angesichts der jüngsten Ereignisse in Lehrerkonferenzen und in Fortbildungen noch stärker mit der Problematik zu befassen.
Die im Februar 2006 vom Kultusministerium neu herausgegebene Publikation "Medienwelten" ist dazu eine gut geeignete Grundlage. Gemeinsam mit dem Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung Familie und Frauen engagiert sich das Kultusministerium für einen umfassenden Jugendmedienschutz.
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