Hamburg

Schulbau bekommt neue Grundlage für vernünftige und maßvolle Bauplanung

Schulsenator Ties Rabe und Finanzsenator Peter Tschentscher haben unter Beteiligung der Senatskanzlei vereinbart den Schulbau in Hamburg auf eine neue Grundlage zu stellen. Ziel ist es die Schulbaukosten stärker zu kontrollieren und den Bau- und Sanierungsstau schneller beseitigen. Dadurch kann man mit dem gleichen Geld mehr Schule bauen.

17.04.2012 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Schulsenator Ties Rabe: "Diese Vereinbarung ist ein großer Schritt nach vorn und wird den Schulbau beleben. Die Entscheidungen über den Umfang und die Kosten von Sanierungs- und Zubaumaßnahmen bekommen damit endlich eine klare, transparente und für jede Schule geltende Grundlage. Deshalb ist es sehr wichtig, dass künftig erstmals trennscharf für jede einzelne Schule sehr genau Fläche und Flächenbedarf sowie Gebäudezustand und Sanierungsbedarf im Rahmen eines Mietvertrages errechnet werden.

Besonders freue ich mich darüber, dass in diesem Zusammenhang erstmals ein realistischer Zielkorridor für die Kosten im Schulbau vereinbart wird, der alle Beteiligten auf eine vernünftige und maßvolle Bauplanung verpflichtet. Diese Maßnahmen liefern endlich allen Beteiligten klare Eckpunkte und Kriterien für den Schulbau. Dadurch werden Maßnahmen beschleunigt und entbürokratisiert, weil wir Streit und Diskussionen verringern. Zudem können wir so die manchmal unverständlich hohen Baukosten im Schulbau auf ein vernünftiges Maß begrenzen und dadurch mehr Schulen umbauen als bisher. Das wird alle Schulen freuen, die seit Jahren vergeblich auf Baumaßnahmen warten."


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