Schulen und Polizei gemeinsam gegen Schülergewalt

(bikl.de) Gegen die Gewaltbereitschaft von Schülern hat der Bundeselternrat ein höheres Engagement von allen beteiligten Seiten gefordert. Der Vorsitzende Dieter Dornbusch verwies im Deutschlandradio Kultur unter anderem auf bereits vorhandene Kooperationen von Schulen mit der Polizei.

23.06.2007 Artikel
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"Diese sollte eigentlich verpflichtend werden und sollten mit in das Schulprogramm aufgenommen werden. Man sollte das Thema wirklich in den Schulgremien thematisieren", so Dornbusch wörtlich.

Daneben sei eine engere Zusammenarbeit von Eltern, Schulen und Schülern notwendig, fuhr Dornbusch fort. So gebe es in Rheinland-Pfalz bereits das Modell freiwilliger Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern, das vom Ministerium gefördert werde. Gewalt an Schulen, so Dornbusch, sei kein Berliner Problem, sondern in allen Teilen der BRD vorhanden. "Wir müssen lernen, dagegen zu steuern", so der Elternvertreter.

Lehrer sollten spezielle Fortbildungen erhalten und Schulen, Jugendämter, Psychologen und Sozialarbeiter müssten vor Ort zusammenarbeiten. Als Ursache der Schülergewalt nannte Dornbusch die Perspektivlosigkeit, die viele Jugendliche haben.

Man müsse sich mit den Kindern beschäftigen und nicht wegsehen, wenn ein Kind auf dem Pausenhof von anderen drangsaliert werde. Mit gemeinsamen Vereinbarungen bekämen die Kinder und Jugendlichen frühzeitig ein Demokratieverständnis. "Dann ist eher die Chance gegeben, dass sie das akzeptieren, als wenn sie das einfach von oben übergestülpt bekommen, so nach dem Motto: Hier ist die Hausordnug und du hast dich danach zu richten", so Dornbusch abschließend.


Weiterführende Links

  • Das Interview als mp3-File (Für begrenzte Zeit abrufbar.)

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