Schulsenator Rabe begrüßt 364 neue Referendarinnen und Referendare
364 neue Referendarinnen und Referendare haben heute in Hamburg ihren Dienst angetreten. Schulsenator Ties Rabe begrüßte die nun offiziell "Lehrkräfte in der Ausbildung" genannten Nachwuchspädagogen, die in den kommenden 18 Monaten an Hamburgs Schulen und im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) ausgebildet werden.
02.05.2011 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Der Schulsenator prophezeite spannende Jahre, in denen die Lehrkräfte gleichsam trösten und ermahnen müssten, angehimmelt und angefeindet würden und neben viel Arbeit auch eine Menge Spaß haben würden. Aber er warnte: "Als Lehrer und Senator sage ich Ihnen: Bleiben Sie sie selbst. Spielen Sie keine Rolle, das merkt Ihr junges Publikum sofort und buht Sie aus!"
Kinder wollten Zuneigung, aber auch Grenzen. "Alles dürfen ist langweilig. Und wer alles durchgehen lässt, ist es früher oder später auch!", so Rabe.
"Sie tragen eine große Verantwortung: Bildung ist wichtig, aber Bildung muss sich auch wichtig nehmen!" Mit diesem Aufruf entließ der Schulsenator die neuen Kolleginnen und Kollegen in den Schulalltag.
Zahlen, Daten, Fakten
364 neue Lehrkräfte in Ausbilung, davon
- 62 für das Lehramt an beruflichen Schulen
- 136 für das Lehramt der Primarstufe und der Sekundarstufe I
- 132 für das Lehramt an Gymnasien
- 31 für das Lehramt an Sonderschulen
- 75 mit Migrationshintergrund
- 38,2 % aus anderen Bundesländern
- 28,6 % Männer
- Durchschnittsalter 30,7 Jahre
- Zahl der Bewerber/innen: 1.454
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