Mecklenburg-Vorpommern

Schulverweis wegen Gewalt-Video an der IGS Schwerin

Die Schulaufsicht zieht Konsequenzen nach dem Gewalt-Vorfall an der Integrierten Gesamtschule Bertolt Brecht in Schwerin. Nach der Veröffentlichung eines Gewalt-Videos im Internet werden die beiden hauptbeteiligten Schüler der 10. Klasse der Schule verwiesen. Die Schulaufsicht folgt damit einer Empfehlung der IGS Bertolt Brecht.

15.10.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

"Die beiden Schüler haben sich in völlig unzureichender Art und Weise verhalten und den Schulbetrieb nachhaltig gestört", sagte Schulleiter Andreas Teuber. "Mit dieser Maßnahme wollen wir den Schulfrieden wieder herstellen. Wir hoffen, dass sich der Schulalltag für die anderen Schülerinnen, Schüler und das Lehrerkollegium wieder normalisiert."

Die beiden 17- und 18-jährigen Schüler werden nach dem Schulgesetz der Schule verwiesen. Bildungsminister Mathias Brodkorb unterstützt diese Maßnahme. "Schülern in diesem Alter muss klar sein, wie sie sich in der Schule zu verhalten haben. Wer sich nicht an diese Regeln hält, muss wissen, dass es Konsequenzen gibt. Es ist auch die Aufgabe des Ministeriums und der Schule, alle anderen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte vor inakzeptablem Verhalten zu schützen."

Zwei weitere Schüler erhalten gemäß Schulgesetz einen schriftlichen Verweis durch den Schulleiter unter Berücksichtigung angemessener Maßnahmen der Wiedergutmachung.

Weitere Informationen: www.ndr.de/


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