Bayern

"Später, aber richtiger Schritt zugunsten der Schüler der Landeshauptstadt"

Für Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beschreiten SPD und Grüne mit ihrem Antrag im Münchner Stadtrat, mehr Eingangsklassen (also 5. Klassen) an den städtischen Realschulen und Gymnasien zuzulassen und die starre Deckelung der Schülerhöchstzahl pro Klasse aufzuheben, nun einen Weg, der den Schülern zugute kommt.

10.04.2013 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Das ist ein später, aber richtiger Schritt zugunsten der Schülerinnen und Schüler der Landeshauptstadt, die nun auch der im Ministerium üblichen Handlungsweise folgt. Unsere Aufgabe ist es nämlich, für die Schüler zu handeln", so Kultusminister Spaenle. In den vergangenen Jahren hatte die Landeshauptstadt München durch das Einfrieren der Zahl der Eingangsklassen und die Festlegung einer Schülerobergrenze ohne Rücksicht auf den Bedarf vor Ort vielen Familien Sorgen bereitet. Viele waren von den städtischen Schulen abgelehnt worden.

Die staatlichen Dienststellen der Ministerialbeauftragten für die Realschulen und Gymnasien hatten allerdings diese Schüler an staatliche Schulen aufgenommen. Sie hatten so sichergestellt, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine Schule der gewünschten Schulart besuchen konnte. Allerdings mussten die Kinder dabei aufgrund des Reglements der Stadt oft weite Wege in Kauf nehmen. Zudem hatte die Stadt München insgesamt zu wenig Anträge auf Schulgründungen gestellt, um für alle Kinder ihrer Bürger die entsprechenden Schulangebote anzubieten.

"Ich freue mich, dass den Schülerinnen und Schülern in der Landeshauptstadt München in diesem Jahr die Suche nach einer Schule, die sie aufnimmt, erspart zu bleiben scheint", gab Minister Spaenle seiner Zuversicht Ausdruck.


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