Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann gratuliert den 120 erfolgreichen Schülerinnen und Schülern des Schülerwettbewerbs "Turm Hoch Drei"
Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Kultusministeriums veranstaltet die Ingenieurkammer Hessen den Schülerwettbewerb Turm Hoch Drei zur Nachwuchsförderung für den Ingenieurberuf. Das diesjährige Ziel des Wettbewerbs war der Bau eines 80 cm hohen Wasserturmes, der ab 60 cm Höhe einen Liter Sand mit einem Gewicht von ca. 2 Kilogramm in einem beliebig ausgearbeiteten Behälter fassen muss.
27.02.2009 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenIch gratuliere den Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihren Auszeichnungen. Die entstandenen Turmmodelle zeugen von viel Kreativität, vor allem aber von großen ingenieurtechnischen Fähigkeiten, technischem Verständnis und Einfallsreichtum, sagte Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann anlässlich der Preisverleihung in der Friedrich-List-Schule in Wiesbaden.
An dem Wettbewerb nahmen insgesamt 230 Schülerinnen und Schüler aus 28 hessischen Schulen (allgemeinbildende sowie berufliche Schulen) teil. Die Preise wurden in den Alterskategorien 5.-9. Klasse sowie 10.-13. Klasse vergeben, wobei die beiden Sieger jeweils 250 Euro Preisgeld erhalten haben. Insgesamt wurden 40 Preise vergeben. Neben den regulären Preisen vergab die Jury in diesem Jahr zwei Sonderpreise: Zwei besonders talentierte Nachwuchs-Ingenieure hatten zwar die Wettbewerbsvorgaben nicht korrekt eingehalten und die Materialvorgaben etwas lockerer interpretiert, konnten jedoch bei der Jury durch ihre besonders originellen Wasserturm-Modelle und durch eine perfekte Verarbeitungsqualität punkten.
Ziel ist es, für diesen Beruf zu begeistern, die Zahl der Studienanfänger in ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu erhöhen und damit dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegen zu wirken, sagte Kammerpräsident Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Udo F. Meißner anlässlich der Preisverleihung. Die Ingenieurkammer Hessen setzt sich für die Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen ein und will so dazu beitragen, junge Menschen für die zahlreichen Facetten des Ingenieurberufs zu begeistern. Durch das praktische und kreative Arbeiten an Modellen verschiedener Ingenieurbauwerke lernen die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Facetten des Ingenieurwesens bereits in der Schule kennen.
In einer Zeit, in der wir uns im globalen Wettbewerb befinden und in dem wir nur bestehen können, wenn es gelingt, in diesen Bereichen nicht nur mitzuhalten, sondern auch wieder zur internationalen Spitze vorzudringen und dort zu verbleiben, liegt die Förderung der Ingenieur- und der Naturwissenschaften dem Kultusministerium besonders am Herzen, sagte der Staatssekretär. Das Hessische Kultusministerium hat in zahlreichen Projekten vielfältige Anstrengungen unternommen, das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, Berufen und Studiengängen zu stärken. Beispielhaft seien hier die Programme SINUS (Stärkung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts), SINUS-Transfer und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) erwähnt. Darüber hinaus soll frühzeitig das Interesse für diese vielfältigen Berufe mit hervorragenden Berufsaussichten gefördert werden, wobei besondere Anstrengungen auch für die Heranführungen von Schülerinnen und jungen Frauen unternommen wurden, auf die gerade auch in diesen Berufen und Studiengängen nicht verzichtet werden kann.
Die Siegerinnen und Sieger:
Gruppe I (5.-9. Klasse)
- Johann Gräf: Wasserfest, 5. Klasse, Gymnasium Eltville, Eltville am Rhein
- Fabian Deutsch: Spiderturm, 8. Klasse, Mittelpunktschule Hartenrod (Grund-, Haupt- und Realschule), Bad Endbach
- Gesine Kuhnen, Tamara Priesner, Sophie Yan: Der kreative Turm, 9. Klasse, Liebigschule (Gymnasium), Gießen
Gruppe II (10.-13. Klasse)
- Patrick Bednarek, Arian Benedix, Florian Dumeier, Ben Mohrmann, Daniel Ranft, Gerit Spiske: MES-Tower, 12. Klasse, Max-Eyth-Schule (Berufliche Schule), Kassel
- Sabrina Langer, Theresa von Zehmen: POWER BALL, 13. Klasse, Augustinerschule (Gymnasium), Friedberg
- Justus Sergej, Fabian Brück, Serdar Aydogan, Johannes Schneider, Hüsseyin Has, Maximilian Wacker, Juliane Schütz: PH2OKAL, 12. Klasse, August-Bebel-Schule (Berufliche Schule), Offenbach
Sonderpreise
- Paul Drexler, Klasse 6, Schuldorf Bergstraße (Kooperative Gesamtschule), Seeheim-Jugenheim
- Gabriel Römer, Klasse 8, Max-Planck-Gymnasium, Rüsselsheim
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