Staatssekretär Meyer-Hesemann: JuniorAkademie in St. Peter-Ording wichtiger Baustein der Hochbegabtenförderung - Kooperation mit Hamburg

Start frei für die JuniorAkademie in St. Peter-Ording. Zum zweiten Mal kommen in den Sommerferien (10.-25. August) besonders und hoch begabte Mittelstufenschüler an der Nordseeküste zusammen, um intensiv zu lernen und zu arbeiten. "Die JuniorAkademie ist ein wichtiger Baustein in der Begabtenförderung unseres Landes", sagte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann heute (23. Juni) zum offiziellen Auftakt in St. Peter-Ording. Es ist die erste JuniorAkademie, die gemeinsam von den Bundesländern Schleswig-Holstein und Hamburg angeboten wird.

23.06.2007 Hamburg, Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bei der Auftaktveranstaltung wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Akademie auch in den kommenden Jahren auf organisatorisch sichere Beine stellt. Unterzeichner sind die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind Schleswig-Holstein als Trägerin, das schleswig-holsteinischen Ministerium für Bildung und Frauen, die Hamburger Behörde für Bildung und Sport sowie das Netzwerk Begabtenförderung Hamburg e.V.

In St. Peter-Ording arbeiten die Jugendlichen der Klassenstufen 8 bis 10 an Themen, die es in dieser Intensität in diesen Jahrgängen in der Schule nicht gibt. Acht verschieden Kurse werden angeboten. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler sowohl mit naturwissenschaftlichen als mit geisteswissenschaftlichen Fragestellungen: So geht es zum Beispiel um den Zusammenhang zwischen Pflanzenernährung und Welternährung, aber auch um menschliche Kulturen und ihre Erforschung. Insgesamt nehmen an der Akademie 96 junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren teil, davon kommen 60 aus Schleswig-Holstein und 36 aus Hamburg. Voraussetzung für die Teilnahme an der JuniorAkademie ist eine überdurchschnittliche intellektuelle Befähigung sowie eine ausgeprägte Leistungsmotivation. Dabei steht die Akademie auch Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien oder mit Migrationshintergrund ebenso offen wie jungen Menschen, deren Schulleistungen deutlich unter ihren hohen Begabungspotentialen liegen.

"Hier in St. Peter-Ording wird eine Lernkultur ausgebaut, die den Anforderungen jedes Einzelnen optimal gerecht wird", sagte Meyer-Hesemann. Er dankte allen Beteiligten für ihre überwiegend ehrenamtliche Arbeit und den Sponsoren für ihr Engagement. "In Schleswig-Holstein werden hochbegabte Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise gefördert und gefordert, im Enrichment-Programm können sie zum Beispiel in außerunterrichtlichen Kursen ihrem Wissens- und Forscherdrang nachgehen." Dieses Förderkonzept für besonders Begabte soll auf Initiative der Schulen vor Ort zum Schuljahr 2007/08 weiter ausgebaut werden. "Es ist außerordentlich wichtig, neben benachteiligten eben auch hochbegabte Kinder so zu unterstützen, dass sie ihr gesamtes Potenzial nutzen können", sagte der Bildungsstaatssekretär.


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