Unterrichtsversorgung in ganz Bayern verlässlich sichergestellt
Die Unterrichtsversorgung an den Grund- und Mittelschulen ist bayernweit sichergestellt. Die Quote des ersatzlos ausfallenden Unterrichts liegt an diesen Schularten aktuell bei 0,7 Prozent und damit noch unter dem sehr guten Niveau des Vorjahres. Kultusminister Ludwig Spaenle besucht derzeit die Schulabteilungen der Bezirksregierungen, um sich vor Ort über die Unterrichtsversorgung zu informieren.
23.11.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusAktuell haben die staatlichen Schulämter an das Bayerische Kultusministerium zurückgemeldet, dass der Pflichtunterricht in ganz Bayern verlässlich abgedeckt werden könne. Allerdings sei in manchen Schulamtsbezirken die Mobile Reserve aufgrund einer gegenwärtig höheren Zahl an Vertretungsfällen voll ausgelastet. Zum 1. November 2012 wurde die Mobile Reserve bayernweit aufgestockt. Weitere Aufstockungen erfolgen im Januar und Februar 2013. Das Kultusministerium verfolgt die Entwicklung der Unterrichtsversorgung kontinuierlich und steht hierzu in ständigem Kontakt mit den sieben Bezirksregierungen und den 75 Schulämtern.
Sicherstellung des Unterrichts wichtiges Anliegen des Kultusministeriums
Die Sicherstellung des Unterrichts ist ein wichtiges Anliegen des Bayerischen Kultusministeriums. Hierzu werden bayernweit erhebliche Anstrengungen unternommen.
Zum laufenden Schuljahr war die Sicherstellung der Unterrichtsversorgung an den Grund- und Mittelschulen in Bayern eine besondere Kraftanstrengung, da die Schülerzahlen vor allem an den Mittelschulen erneut höher waren als prognostiziert. Das Kultusministerium hat deshalb im August nochmals Lehrerstunden im Umfang von 220 Vollzeitlehrerstellen bereitgestellt. Der Unterricht an den Grund- und Mittelschulen in Bayern konnte damit auf dem Niveau der Vorjahre verlässlich sichergestellt werden.
Auch die Vertretungssituation an den Grund- und Mittelschulen konnte im Schuljahr 2012/13 bayernweit noch einmal verbessert werden: Die Zahl der Mobilen Reserven wurde trotz weiter sinkender Schüler- und Klassenzahlen mit rund 1.900 Vollzeitplanstellen in gleichem Umfang wie bisher bereitgestellt und in bewährter Weise im Monat November erhöht. Weitere Aufstockungen folgen in den Monaten Januar und Februar. Die Aufstockungen erfolgen jeweils bedarfsorientiert auf der Grundlage regelmäßiger Stichtagserhebungen, so dass aktuelle Entwicklungen der Vertretungssituation bei der jeweiligen Zuweisung der zusätzlichen Stellenkontingente an die Regierungen berücksichtigt werden. Um ausreichend geeignete Bewerber für die Aufstockung der Mobilen Reserve zu finden, ist es an den Staatlichen Schulämtern üblich, einen Vertretungspool einzurichten. Für diesen Pool kommen Lehrkräfte ohne Beschäftigung, Lehrkräfte im Bayerischen Schuldienst, die im laufenden Schuljahr beurlaubt sind oder sich in Elternzeit befinden sowie die Beschäftigung von pensionierten Lehrkräften und solchen, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden, in Frage. Auch Aufstockungen von teilzeitbeschäftigten Lehrkräften kommen in Betracht. Darüber hinaus ist insbesondere an Mittelschulen der Einsatz von Realschullehrern und ggf. Gymnasiallehrern möglich.
Demografische Rendite im Bildungswesen erhalten
Kultusminister Ludwig Spaenle stellte zudem klar: "Wir haben die Koalitionsvereinbarung umgesetzt, über 5.000 neue Lehrerstellen an allen Schularten in der Legislaturperiode geschaffen und die ‚demografische Rendite' im Bildungswesen erhalten." Über 8.200 Stellen für zusätzliche und neue Aufgaben wird das Bayerische Kultusministerium für Bayerns Schulen seit 2008 zur Verfügung stellen können, wenn der Bayerische Landtag das Gesetz zum Doppelhaushalt 2013/2014 beschließen wird. Bis 2014 soll der Jahresetat des Ministeriums auf über 10,8 Milliarden Euro weiter ansteigen. 2002 lag der Etat nur bei 7,4 Milliarden Euro.
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