Vernetzung ermöglicht bessere und schnellere Kommunikation zwischen Anwendern

Die Datenverwaltung an den rund 2.000 Schulen in Hessen wird modernisiert und vereinfacht: Bis zum Schuljahr 2006/2007 wird die Lehrer- und Schülerdaten-Verwaltung LUSD durch eine neue, "flottere" LUSD abgelöst.

13.10.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Damit werden wir die Verwaltungsarbeit der Schulen erleichtern und den Informationsfluss zwischen Schulen und Schulaufsicht verbessern", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute in Wiesbaden. Zudem werde die Funktionalität der Anwendung bezogen auf die Anforderungen der schulinternen Verwaltung optimiert. Der von Schulen monierte "Disketten-Weitwurf" habe damit ein Ende, den Wünschen der Schulleitungen werde Rechung getragen. Im Haushaltsplan für das Jahr 2005 stehen 4,2 Millionen € für dieses Projekt bereit.

Das derzeitige Software Anwenderprogramm LUSD steht allen hessischen Schulen zur Pflege und Verwaltung ihrer Schülerdaten, des Unterrichts und des Lehrkräfteeinsatzes zur Verfügung. Aus diesem Verfahren werden auch statistische Daten für Planungsaufgaben des Ministeriums, wie z.B. die jährliche Lehrerzuweisung an die Staatlichen Schulämter, gewonnen und in einer zentralen Datenbank, dem Kultus Datawarehouse (KDW), ausgewertet.

Die LUSD ist heute in den Schulen lokal installiert. Der Datenexport der Schulen erfolgt mittels Disketten, die dann im KDW zu einem zentralen Statistik-Datenbestand zusammengeführt werden müssen. Dies erschwert den Arbeitsablauf für alle Anwendergruppen (Schulen, Schulämter und Ministerium) und bringt insbesondere einen hohen Organisations- und Korrekturaufwand mit sich. Dagegen wird die neue LUSD alle Schulen in das Verwaltungsnetz aufnehmen, in das schon heute das Ministerium, die Schulämter und das Amt für Lehrerbildung (AfL) eingebunden sind.

"Mit der neuen LUSD auf Internet-Basis wird ein gemeinsamer, stets aktueller Datenbestand geschaffen. Der Austausch von Daten zwischen Schulen, Schulämtern und Ministerium wird dadurch schneller und effektiver werden", sagte Wolff.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden