Wie Schüler denken und was Lehrer darüber wissen sollten: Neuer Ratgeber für den Schulalltag

Auch gestandene Lehrer stehen immer wieder ratlos vor Schüleraussagen und Schülerverhalten. Was tut sich nur in den Köpfen der eigenen Schützlinge: Warum können sie in der Klassenarbeit nicht mehr, was sie gestern noch wussten? Warum verhalten sie sich alleine vernünftig, in der Gruppe aber höchst problematisch? Das scheinbar irrationale Schülerverhalten wird verständlich, wenn man den Blickwinkel wechselt. Dabei hilft der Band Wie Schüler denken - und was Lehrer darüber wissen sollten von Günther Hoegg, selbst Lehrer und Autor erfolgreicher Ratgeber. Mithilfe von Hirnforschung, Psychologie und Spieltheorie zeigt sein neues Buch, wie soziales Lernen abläuft, was Lernen fördert oder hemmt und was hinter regelwidrigem Verhalten steckt. Der Einblick in Schülerköpfe hilft dabei, Ansätze für Veränderungen zu finden und im Schulalltag angemessen zu reagieren.

08.09.2011 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Wer Schülern zwei Texte für eine Klassenarbeit zur Auswahl vorlegt – erstens einen kurzen und komplizierten, zweitens einen langen und einfachen –, der kann sicher sein: gewählt wird der kürzere. Schüler denken einfach anders als ihre erwachsenen Lehrer, was zwangsläufig zu Kommunikationsproblemen und Missverständnissen führt. Ausgehend vom neuesten wissenschaftlichen Stand skizziert Hoegg anhand 45 typischer Situationen, wie Schüler "ticken" und wie das Verhalten der Lehrkraft selbst damit verknüpft ist. Dabei betrachtet er zunächst Grundstrukturen schulischen Lernens und erste Prägungen: So wird für Schüler bspw. zur Regel, was zum dritten Mal passiert, und sie lernen auch Dinge, die Lehrer unbewusst durch ihr eigenes Verhalten vermitteln. Vorgestellt werden außerdem zahlreiche Aspekte des kognitiven und des sozialen Lernens, vom Lernen durch Herausforderungen über die Wirkung von Stress bis hin zum Thema Mobbing. Der Blickwechsel hilft nicht nur dabei, Schüler zu verstehen, er regt auch dazu an, eigene Vorgehensweisen und Reaktionen zu überdenken: sei es beim Umgang mit "Lieblingsschülern", mit Lob und Kritik oder mit symbolischen Handlungen von Schülern, die ihre Grenzen überschreiten.

Dr. jur. Günther Hoegg ist Lehrer für Deutsch und Kunst an einem Emdener Gymnasium. Er ist außerdem studierter Jurist mit Schwerpunkt Schulrecht und Autor des Bandes "Schulrecht: kurz und bündig".

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Irina Groh
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