Bundesfamilienministerin von der Leyen sieht die Bekämpfung von Kinderarmut weiterhin als ein vorrangiges Ziel der Bundesregierung an. Der heute vom Kabinett beschlossene Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeige, dass es Deutschland zwar im internationalen Vergleich gut gelänge, die Kinderarmut zu bekämpfen, die Hilfen teilweise aber noch zielgerichteter sein könnten. Für die Bundesfamilienministerin gibt es vor allem drei Gründe, weshalb Kinder in Deutschland in Armut leben. "Kinder leben in Armut, weil ihre Eltern keine Arbeit haben. Und Kinder leben in Armut, wenn sie in kinderreichen Familien aufwachsen, in denen die Eltern Mühe haben, genügend Einkommen für mehrere Kinder zu erarbeiten. Kinder bleiben in Armut, wenn sie keine Chance auf Bildung und Entfaltung ihrer eigenen Fähigkeiten bekommen. Deshalb müssen wir uns besonders um Kinder von Alleinerziehenden (rund 800.000 Kinder), Kinder aus kinderreichen Familien (400.000) und Kinder mit Migrationshintergrund (520.000) kümmern", so von der Leyen. "Die Lebenssituation von Kindern können wir nachhaltig verbessern, wenn wir in erster Linie ihren Eltern helfen, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder zu verdienen".
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25.06.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft