Das CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde 1994 von der Hochschulrektorenkonferenz und der Bertelsmann Stiftung gegründet, die beide auch weiterhin Gesellschafter sind.
Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings in Deutschland.
Im CHE werden neue Ideen und Konzepte für das Management, die Organisation und die Steuerung von Hochschulen und Hochschulsystemen erarbeitet. Dabei werden internationale Trends und Erfahrungen einbezogen und sinnvolle Konzept im Dialog mit Entscheidungsträger/innen aus Hochschulen, Verwaltung und Politik konkretisiert. Gemeinsam mit Partnerinstitutionen werden Organisationsentwicklungsprojekte durchgeführt. Dadurch sollen überzeugend umgesetzte „good-practice-Beispiele" entstehen; über Beratungsprojekte sollen erprobte Instrumentarien in die Breite getragen und umgesetzt werden. Alle eingesetzten Methoden und Steuerungsmodelle werden mit dem Ziel einer hochschuladäquaten Adaption reflektiert. Reformmaßnahmen werden immer wieder kritisch hinterfragt und auf positive Ergebnisse und Fehlentwicklungen hingewiesen. Darüber hinaus werden korrespondierende Entwicklungen des Hochschulsystems und der staatlichen Steuerung in den Blick genommen und aktuelle, im Hochschulkontext relevante gesellschaftliche Fragestellungen kommentiert.
Das CHE erstellt zudem jährlich das detaillierteste HochschulRanking in Deutschland und Nachbarländern und seit 2007 erstmals das europaweite CHE-ExcellenceRanking für Master- und Doktorandenprogramme.
Im CHE wird interdisziplinär in flexiblen Teamstrukturen gearbeitet. Über ihre Themen und Projekte entscheidet die Gesellschaft weisungsfrei und unabhängig. Das Gesamtbudget beträgt 1,6 Mio. Euro pro Jahr und wird im Wesentlichen von der Bertelsmann Stiftung bereitgestellt.
Das CHE will Hochschulen in Deutschland und Europa dabei unterstützen,
- autonom ihre Ressourcen, ihr Personal, ihre Organisation und Leitungsstruktur zu entwickeln,
- profiliert ihre je eigene Identität zu entwickeln und zu pflegen,
- sich im nationalen wie internationalen Wettbewerb erfolgreich zu profilieren
- wirtschaftlich effektiv und effizient den Einsatz ihrer Ressourcen zu gestalten,
- international an der globalen Wissenschaftsentwicklung teilzuhaben,
- die Chancen neuer Medien und der IT-Infrastruktur zu nutzen, damit sie bestmöglich ihre wissenschaftlichen Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung erfüllen können.
Leiter des CHE ist bis Ende Juli 2008 Prof. Dr. Detlef Müller-Böling.
Ab 1. August 2008 wird das CHE gemeinsam von Dr. Jörg Dräger und Prof. Dr. Frank Ziegele geleitet.
Das CHE-Ranking, fair, informativ und qualifiziert: www.che-ranking.de in Englisch unter: www.university-ranking.de
Mit rund 138.000 Studierenden sind so viele Personen in einem dualen Studium eingeschrieben wie noch nie zuvor. Dies zeigt eine Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung auf Basis der jüngsten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2022.
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16.01.2024
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Für die Finanzierung des Studiums greifen mindestens 84 Prozent der Studierenden in Deutschland nicht auf staatliche Angebote zurück. Dies zeigt ein CHECK des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, der für 2022 erstmalig auch eine Länderauswertung bietet.
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15.12.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
39 Prozent aller Vizeposten an staatlichen deutschen Hochschulen haben Frauen inne. Die meisten von ihnen verantworten Ressorts aus den Bereichen Diversität, Nachhaltigkeit oder Internationales. Männliche Prorektoren oder Vizepräsidenten sind dagegen stärker in den Bereichen Digitalisierung oder Forschung vertreten.
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27.11.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Beim Thema Transfer von Wissenschaft in die Wirtschaft sind andere Länder Deutschland voraus. Dies zeigt eine Auswertung internationaler Ranking-Daten durch das CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Rahmen der Reihe DUZ Spotlight in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DUZ.
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17.11.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Mehrheit der Jugendlichen fällt es schwer, nach der Schule eine Entscheidung für eine Berufsausbildung oder ein Studium zu treffen. Dazu tragen auch zahlreiche Mythen zu Studium und Ausbildung bei, die in Gesellschaft und Politik kursieren.
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16.11.2023
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Nach Höchstwerten in den vergangenen Jahren gibt es wieder einen leichten Rückgang bei den Teilzeitstudierenden in Deutschland. Mehr als die Hälfte ist dabei an einer privaten Hochschule eingeschrieben.
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02.11.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Private Hochschulen erleben einen Boom. Zwei der drei größten deutschen Hochschulen sind mittlerweile in privater Trägerschaft. Der überwiegende Teil der privaten Hochschulen hat aber weniger als 1.000 Studierende, befindet sich in einer Großstadt und bietet ein schlankes Studienangebot.
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26.10.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Studierende brauchen für die Arbeitswelt von heute und morgen neue Kompetenzen. Inwieweit diese sogenannten Future Skills in der Lehre bereits gefördert werden, zeigt erstmalig eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung für sieben Fächer aus dem Bereich der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für das Fach Soziale Arbeit.
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19.10.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Studienanfänger*innen steht ein breites Angebot an Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung. So bieten aktuell vier von fünf Fachbereichen an deutschen Hochschulen Vor- oder Brückenkurse an. Auch die Beratungsangebote wurden im Vergleich zum Jahr 2021 ausgebaut.
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21.09.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mehr als ein Viertel aller Studienanfänger*innen in Deutschland verlässt das Hochschulsystem ohne Abschluss. In einigen Universitätsstudiengängen liegt die Abbruchquote im Studium sogar bei bis zu 50 Prozent.
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25.08.2023
Pressemeldung
Hochschule und Forschung