Der Deutsche Philologenverband
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) ist die Bundes- und Dachorganisation der Philologenverbände in den Bundesländern. Mitglieder sind die Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen, Hochschulen sowie an anderen Bildungseinrichtungen, die auf das Abitur vorbereiten.
Der Verband wurde 1903 in Halle gegründet und organisiert heute 89.000 Einzelmitglieder in 15 Landesverbänden. Er vertritt die berufs- und bildungspolitischen Interessen der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer im Beamtenstatus und im Angestelltenverhältnis.
Der DPhV ist Mitgliedsorganisation des dbb beamtenbund und tarifunion, der als gewerkschaftliche Spitzenorganisation den öffentlichen Dienst insgesamt vertritt.
Vorsitzende des DPhV ist zur Zeit Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Professorin für Schulpädagogik. Stellvertretender Vorsitzender ist Stefan Düll, Oberstudiendirektor.
Bundesgeschäftsstelle:
Friedrichstr. 169/170
10117 Berlin
Tel: +49 (0)30-4081-6781
Fax: +49 (0)30-4081-6788
E-Mail:
Geschäftsführerin:
Gabriele Lipp
www.dphv.de
Eine deutliche Zunahme von Anträgen auf Unterrichtsbefreiungen vor und nach den Schulferien oder eigenmächtige Ferienverlängerungen hat der Deutsche Philologenverband (DPhV) im Rahmen einer Umfrage in verschiedenen Bundesländern registriert. Zwar halte sich nach wie vor die große Mehrheit der Eltern an die festgelegten Ferienzeiten, der Missbrauch nehme aber eindeutig zu.
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17.08.2005
Pressemeldung
Schule
Für eine ernsthafte Prüfung der Möglichkeit, die Mittlere Reife am Gymnasium bereits nach der 9. Klasse zu verleihen, hat sich der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, in Berlin ausgesprochen.
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08.08.2005
Pressemeldung
Schule
Nach Auffassung des Deutschen Philologenverbandes haben sich im Bundesländervergleich der PISA-Studie 2003 wiederum die Länder an die Spitze gesetzt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten konsequent auf schulische Leistungsförderung gesetzt haben. "Mit Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen bilden drei Länder die PISA-Spitzengruppe, die in ihrer Schulpolitik neben dem Prinzip Fördern auch das Prinzip Fordern niemals vernachlässigt haben", sagte der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger.
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14.07.2005
Pressemeldung
Schule
Eine Bestätigung und nochmalige Verschärfung des Süd-Nord-Bildungsgefälles erwartet der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger von den Ende nächster Woche vorgestellten innerdeutschen Ergebnissen der PISA-E-Studie 2003.
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08.07.2005
Pressemeldung
Schule
Erstaunt zeigte sich der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, von dem Vorstoß der unionsgeführten Ministerpräsidenten, das Inkrafttreten der gesamten Rechtschreibreform und nicht nur deren umstrittene Teile nochmals ein Jahr auszusetzen.
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23.06.2005
Pressemeldung
Als wohltuende Anerkennung der hervorragenden Bildungs- und Erziehungsarbeit, die an zahlreichen Gymnasien und gymnasialen Oberstufen geleistet werde, hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die internationale Vergleichsstudie der Zeitschrift "Capital" gewertet. Darin hatten die deutschen Gymnasien sehr gut abgeschnitten.
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09.06.2005
Pressemeldung
Schule
Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Heinz-Peter Meidinger hält den heutigen Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Frage der Rechtschreibreform für nachvollziehbar und praxisorientiert. Er sieht vor, dass der große unstrittige Teil der Rechtschreibreform wie geplant am 1. August verbindlich in Kraft tritt. In den noch zu klärenden Fragen, zu denen die Getrennt- und Zusammenschreibung sowie die Interpunktion gehören, wird weiterhin das Gebot der Toleranz gelten. Das bedeutet, dass Lehrer in diesen Fällen die alte Rechtschreibung auch zukünftig nicht als fehlerhaft werten werden.
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03.06.2005
Pressemeldung
Die Jungen Philologen im DPhV fordern die Einführung einer Berufseinstiegsphase für junge Lehrer an Gymnasien. Diese werde zur weiteren Professionalisierung und Qualitätsverbesserung des Unterrichts beitragen.
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15.04.2005
Pressemeldung
Schule
Als vernünftig und realisierbar hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Vorschläge der Arbeitsgruppe des Rats für Deutsche Rechtschreibung unter Leitung von Kultusminister a. D. Hans Zehetmair gewürdigt. "Die dort vorgeschlagenen Änderungen in Teilbereichen der Zusammen- und Getrenntschreibung sind nachvollziehbar und führen, da sie nur ca. 0,1 Prozent des Wortschatzes betreffen, kaum zu neuer Verunsicherung an den Schulen", so Meidinger. Zu überlegen sei allerdings, ob man nicht die Entscheidung darüber, ob man "heiligsprechen" oder "heilig sprechen" schreibe, gänzlich in die Autonomie des Schreibenden legen solle, da klare verbindliche Regeln dazu kaum möglich seien.
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11.04.2005
Pressemeldung
Vor einem Rückfall in überwunden geglaubte Strukturdebatten und vor einem neuen Schulkampf in Berlin hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, gewarnt. Insbesondere wandte er sich gegen den am Wochenende auf dem Berliner SPD-Parteitag zur Abstimmung stehenden bildungspolitischen Leitantrag, wonach in Berlin eine Einheitsschule bis zur 10. Klasse eingeführt werden solle und keine weiteren grundständigen Gymnasien eingeführt werden dürften.
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06.04.2005
Pressemeldung