Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studierendenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.
Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.
Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, ist die Zahl der BAföG-geförderten Studierenden erstmals seit der Reform 2001 wieder rückläufig. 2006 erhielten 499.000 Studierende BAföG, 1,6% bzw. 8.300 weniger als 2005. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zeigt sich angesichts der Zahlen sehr beunruhigt und fordert die Bundesregierung eindringlich auf, das BAföG rascher und stärker zu verbessern als geplant.
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12.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Obwohl in Deutschland inzwischen rund ein Fünftel der Bevölkerung sowie jedes dritte Kind unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund hat, zählt man an den deutschen Hochschulen nur 8% Studierende mit Migrationshintergrund. Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW) vor dem morgigen Integrationsgipfel der Bundesregierung.
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11.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Immer mehr Studierende leiden unter dem für Manager typischen Burn-out-Syndrom wie Depressionen, Angstattacken, Versagensängsten, Schlafstörungen oder Magenkrämpfen. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in der jüngsten Ausgabe seines "DSW-Journal". In den Psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke würden sich verstärkt Studierende mit solchen Beschwerden melden, heißt es in dem Beitrag. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat spricht von einer "Besorgnis erregenden Entwicklung".
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03.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. "De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium", erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Kultur im Studium" in Kiel. "Allerdings erlauben nur 2,5% der grundständigen Studiengänge in Deutschland formal überhaupt ein solches Teilzeitstudium", so Lilie weiter. Er befürchtet, dass viele Studierende Zeitkonflikte haben, um Studium und Nebenjob vereinbaren zu können, und dass darunter die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement oder kultureller Betätigung leiden könnte. "Bleibt den Studierenden überhaupt noch Zeit für Kultur, bleibt ihnen Zeit für Hochschulpolitik?", fragte Lilie in Kiel.
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27.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
- Ungleiche Bildungschancen: 83 von 100 Akademikerkindern studieren, aber nur 23 von 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien - DSW-Präsident Rolf Dobischat nennt soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems "beschämend für eine Demokratie" - Dobischat: "Bundesregierung muss BAföG jetzt erhöhen" - Für 40% der Studierenden ist die Studienfinanzierung unsicher - DSW: Nach Hochschulpakt auch in soziale und wirtschaftliche Infrastruktur investieren!
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19.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt die für heute Nachmittag vorgesehene Unterzeichnung des Hochschulpakts durch die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder. Die Vereinbarung sieht vor, dass 90.000 zusätzliche Studienplätze finanziert werden sollen. Nun muss aber auch in die soziale Infrastruktur investiert werden, fordert der Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland.
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14.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Europa kann seine führende Stellung als weltweit attraktivste Studienregion nur ausbauen, wenn die so genannten "Student Services" – Wohnen, Essen, Information, Beratung, Career Services, Kinderbetreuung – stärker ausgebaut werden und insbesondere die Hochschulen neben ihrer Lehre und Forschung die "Student Services" stärker für ihre Profilbildung einsetzen. Zu diesem Schluss kamen die mehr als 100 Expertinnen und Experten von Hochschulen und Studentenwerken aus 20 Ländern und vier Kontinenten, die sich seit gestern zur ersten internationalen "Student Services"-Konferenz dieser Art in Berlin getroffen haben. Eingeladen hatten das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie der "European Council for Student Affairs" (ECStA); das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte die Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. "Im globalen Wettbewerb brauchen Europas Hochschulen exzellente Student Services; sie können den entscheidenden Unterschied ausmachen", sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde, der gleichzeitig den ECStA präsidiert.
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12.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mehr als 100 Expertinnen und Experten von Hochschulen und Studentenwerken aus 20 Ländern und vier Kontinenten treffen sich ab heute in Berlin, um die Rolle der so genannten "Student Services" – Wohnen, Essen, Information, Beratung, Career Services, Kinderbetreuung – für einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Europäischen Hochschulraum und dessen 31 Millionen Studierende zu bestimmen. Welchen Beitrag können die "Student Services" leisten, um die europäischen Hochschulen im globalen Wettbewerb der Bildungsregionen zu stärken? Eingeladen haben das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie der "European Council for Student Affairs" (ECStA); das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Der EU-Bildungskommissar Ján Figel eröffnete die Konferenz und erklärte, Europa könne nicht nur im Fußball, sondern auch mit seiner Hochschulbildung weltspitze sein. Außerdem sprechen Dr. Birger Hendriks von der Bologna-Follow-up-Gruppe, der DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode sowie Bernd Wächter von der Academic Cooperation Association.
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11.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Sie machen Integration, Sie leben Integration. Sie organisieren den interkulturellen Dialog zwischen deutschen und ausländischen Studierenden und sind Netzwerkerinnen und Netzwerker der Völkerverständigung." Mit diesen Worten würdigte Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, heute in Bad Bevensen zur Eröffnung ihres ersten bundesweiten Treffens die Arbeit der so genannten Wohnheimtutorinnen und -tutoren für internationale Studierende aus den Studentenwerken. Selbst Studierende, unterstützen die Wohnheimtutorinnen und -tutoren im Auftrag der Studentenwerke die rund 65.000 ausländischen Studierenden, die in den Wohnheimen der Studentenwerke leben. 37 der insgesamt 58 Studentenwerke bieten ein Wohnheimtutorenprogramm für internationale Studierende an und beschäftigen insgesamt 577 Wohnheimtutorinnen und -tutoren; die Hälfte von ihnen stammt selbst aus dem Ausland. Allein in Bad Bevensen treffen sich Studierende aus 20 Ländern auf Einladung des Deutschen Studentenwerks (DSW) bis Sonntag zum Informations- und Erfahrungsaustausch. DSW-Generalsekretär Meyer auf der Heyde nannte das Wohnheimtutorenprogramm den "wichtigsten Beitrag der Studentenwerke zur Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems".
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04.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Zur heutigen BAföG-Anhörung im Deutschen Bundestag wiederholt das Deutsche Studentenwerk (DSW) seine Forderung, nach nunmehr sechs Jahren Stillstand beim BAföG die Bedarfssätze und Freibeträge noch in diesem Jahr deutlich zu erhöhen und die laufende BAföG-Novellierung wie von der Bundesregierung angekündigt auch 2007 zügig umzusetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte in Berlin: "Eine BAföG-Erhöhung ist längst überfällig, und die Studierenden verlassen sich darauf, dass die vielen kleinen Verbesserungen der laufenden 22. BAföG-Novelle wie geplant dieses Jahr greifen. Beides duldet keinen weiteren Aufschub." Noch ein Jahr Stillstand beim BAföG wäre laut Dobischat "ein bildungs- und sozialpolitisch verheerendes Signal". "Verlieren Sie nicht noch mehr Zeit, sondern handeln sie jetzt, um mehr jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen!", appellierte Dobischat an die Bundesregierung.
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21.05.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung