Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft RSS-Feed

Wer wir sind

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.

Was wir tun

Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.

Wofür wir stehen:

  • für Chancengleichheit,
  • für Mitbestimmung,
  • für soziale Sicherheit und Demokratie.

Meldungen

Ausbildungsförderung

GEW: "Millionen für frisches BAföG statt Milliarden für faule Kredite"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundestag und Bundesrat aufgefordert, eine umfassende Erneuerung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) auf den Weg zu bringen. "Bund und Länder geizen nicht, wenn es darum geht, über Nacht milliardenschwere Bankenrettungspakete zu schnüren. Ein Bruchteil dieser Summen würde ausreichen, die überfällige Erneuerung der Ausbildungsförderung auf den Weg zu bringen. Nach den vielen Milliarden für faule Kredite sollten endlich auch die Millionen für ein frisches BAföG drin sein", sagte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Montag aus Anlass der Anhörung im Bildungsausschuss des Bundestages. mehr

07.06.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bildungsausgaben

GEW: "BAföG-Empfänger bald erste Opfer der Schuldenbremse?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat kritisiert, dass sich der Bundesrat um eine Entscheidung für die Erhöhung des BAföG gedrückt hat. "So werden die BAföG-Empfänger zum ersten Opfer der Schuldenbremse. Dabei brauchen wir künftig mehr - und nicht weniger - Akademiker. Das wird nicht gelingen, wenn für Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen kein Geld da ist, um ihnen ein Studium zu ermöglichen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die Bundesratsentscheidung. Die Länderkammer hatte eine Zusage für ein höheres BAföG von den Vereinbarungen beim Bildungsgipfel abhängig gemacht und will die mögliche Anhebung unter Finanzierungsvorbehalt stellen. "Für Steuergeschenke haben sich im Bundesrat dagegen regelmäßig Mehrheiten gefunden, zuletzt für die kontraproduktive Senkung der Umsatzsteuer für Hotels." mehr

04.06.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Tarifverhandlungen

GEW: "Annäherung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften"

"Entscheidend ist, dass die Richtung stimmt: Angleichung der Bezahlung zwischen den Schulformen und zwischen Beamten und Angestellten", erklärte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach der sechsten Verhandlungsrunde zur Länderentgeltordnung/Lehrkräfte (L-ego), am Freitag in Berlin. mehr

28.05.2010 Pressemeldung Schule

Bologna-Reform

GEW: "Bund muss jetzt in Bologna-Reformen eingreifen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Bund mit Blick auf die für Montag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) einberufene Bologna-Konferenz zum Eingreifen in die Bologna-Reformen aufgefordert. "Frau Schavan darf die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses nicht den Ländern überlassen. Sie muss endlich der hochschulpolitischen Verantwortung des Bundes gerecht werden: durch die Initiative für ein Bundeshochschulgesetz und eine Qualitätsoffensive für gute Hochschullehre", erklärte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. mehr

14.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Bildungssparen"

GEW: "Koch soll für Ordnung in seiner eigenen Küche sorgen!"

"Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) soll erst einmal in seiner eigenen Küche für Ordnung sorgen, bevor er Familien die dringend notwendigen Krippenplätze wegnimmt", sagte Norbert Hocke, für Jugendhilfe- und Sozialarbeit verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag in Frankfurt am Main. Er reagierte damit auf den Vorstoß des Ministerpräsidenten, den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu kippen. Nachdem Koch in den vergangenen Wochen in der hessischen Bildungs- und Familienpolitik eine Schlappe nach der anderen erlitten habe und seine Regierung von einem Skandal in den nächsten taumele, "mischt er sich jetzt mit einem Ablenkungsmanöver in die Bundespolitik ein", betonte Hocke. mehr

11.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Tarifverhandlungen

GEW: "6.500 angestellte Lehrkräfte haben bessere und einheitliche Bezahlung gefordert"

Am vierten und letzten Warnstreiktag haben sich in Bremen und Bayern noch einmal rund 200 angestellte Lehrkräfte an den Aktionen beteiligt. Damit haben in dieser Woche 6.500 Lehrkräfte mit ihren Aktivitäten deutlich gemacht, dass sie einen Länder-Tarifvertrag wollen, der eine bessere und einheitliche Bezahlung sichert. Aufgerufen hatten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die dbb Tarifunion. Die Lehrerinnen und Lehrer sind unzufrieden, da die Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für angestellte Lehrkräfte seit Monaten verschleppen. mehr

06.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Lehrertarifvertrag

Dritter Warnstreik- und Aktionstag für Lehrertarifvertrag in den Ländern

Über 500 angestellte Lehrkräfte aus Brandenburg und Sachsen haben am dritten Warnstreik- und Aktionstag einen Länder-Tarifvertrag gefordert, der eine bessere und einheitliche Bezahlung sichern soll. Aufgerufen hatten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die dbb Tarifunion. Die Lehrerinnen und Lehrer sind unzufrieden, da die Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für angestellte Lehrkräfte seit Monaten verschleppen. mehr

05.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Tarifverhandlungen

GEW: "Über 5.000 angestellte Lehrkräfte fordern bessere und einheitliche Bezahlung"

Über 5.000 angestellte Lehrkräfte aus sieben Bundesländern haben am Dienstag einen Länder-Tarifvertrag gefordert, der eine bessere und einheitliche Bezahlung sichern soll. Sie beteiligten sich zweiten Warnstreik- und Aktionstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion. In vielen Schulen ist wegen der Warnstreiks Unterricht ausgefallen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind unzufrieden, da die Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für angestellte Lehrkräfte seit Monaten verschleppten. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Tarifverhandlungen

GEW: "Aussitzen gilt nicht!"

Unter dem Motto "Aussitzen gilt nicht!" haben sich am Montag über 600 angestellte Lehrkräfte am ersten Warnstreiktag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion beteiligt. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern einen Tarifvertrag, der ihr Gehalt regelt, sowie eine einheitliche und bessere Bezahlung. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

1. Mai

GEW für echten Aufbruch in Bildungsrepublik Deutschland

Den Aufbruch in die "Bildungsrepublik Deutschland" endlich ernst zu nehmen, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. "Wer dieses Ziel erreichen will, muss Geld in die Hand nehmen und die öffentlichen Bildungsausgaben deutlich erhöhen. Doch von den Investitionen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten 2008 auf dem Dresdener Bildungsgipfel zugesagt hatten, sind wir mittlerweile meilenweit entfernt: Statt über bis zu 60 Milliarden Euro jährlich zu verhandeln, ist die Summe auf 13 Milliarden eingedampft worden. Der dritte Bildungsgipfel am 10. Juni wird ein riesiger Flop, wenn die Finanzminister ihre Rechentricks vorführen dürfen und sich niemand an den Aufgaben und Herausforderungen für den Bildungsbereich orientiert", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Samstag während der 1. Mai-Kundgebung in Bremen. mehr

01.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

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