Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Vor einer "Instrumentalisierung der Kindertagesstätten" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewarnt. "Kindertagesstätten sind keine Trainingsanstalten für späteren Schulerfolg. Das Programm der Kitas heißt nicht 'Fit for school'", betonte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, zur Eröffnung einer Tagung seiner Organisation zum Thema "Inklusion in Kindertagesstätten" am 27./28. November in Fulda. Es gehe darum, Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie ihre Persönlichkeit frei und individuell entwickeln können. Kinder brauchten für ihre Entwicklung reichhaltige Anregungen und eine gute Versorgung. Dafür sei das Konzept der Inklusion besonders geeignet.
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27.11.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung
"Lehrerinnen und Lehrer müssen in die Lage versetzt werden, in der Schule besser mit Gewalt gegen Frauen, der diese im häuslichen Bereich ausgesetzt sind, umzugehen", forderte Anne Jenter am Mittwoch anlässlich des "Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen". Jenter ist bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als Vorstandsmitglied für Frauenpolitik verantwortlich. "Wenn der Verdacht häuslicher Gewalt besteht, dürfen Lehrkräfte nicht allein gelassen werden. Die Kultusministerien müssen mit qualifizierten Fortbildungs- und Supervisionsangeboten für mehr Handlungskompetenz in Fällen häuslicher Gewalt gegen Frauen sorgen. Zudem brauchen die Schulen dringend flächendeckend schulpsychologische Beratungsstellen und Präventionsprogramme für eine bessere Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe."
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25.11.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"In Sachen Lehrermangel ist es längst fünf Minuten nach zwölf. In den vergangenen Jahren ist es den Schulämtern noch gelungen, freie Stellen durch Bewerber zu ersetzen, die im früheren Jahren nicht gleich eine Stelle gefunden hatten. Dieser Pool ist jetzt leer. Jetzt wird offenbar, dass seit Jahren zu wenige Lehrkräfte ausgebildet werden. Die Kultusministerien wissen das. Die Finanz- und Innenministerien hingegen, in den über die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte entschieden wird, halten sich Augen und Ohren zu", sagte Ilse Schaad, im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für Beamten- und Angestelltenpolitik verantwortlich, mit Blick auf die Pensionierungszahlen von Lehrkräften.
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24.11.2009
Pressemeldung
Schule
"Das von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU`) angeregte 'Zukunftskonto' für Kinder, das so genannte Bildungssparen, ist sozial ungerecht und benachteiligt Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger, kritisierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne. Schavan hatte am Wochenende in der "Rheinischen Post" für ein so genanntes "Bildungssparen" geworben. Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag ist die Rede von einem "Zukunftskonto" mit einem Startguthaben von 150 Euro, das der Staat für jedes Kind einrichtet und auf das Eltern und Verwandte weiter einzahlen sollen.
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23.11.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Betreuungsgeld als auch seine Umwandlung in Gutscheine sind keine Schritte, Bildungsarmut wirksam zu bekämpfen", kritisierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Er reagierte damit auf die Koalitionspläne von Schwarz-Gelb, an Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen wollen, Bargeld auszuzahlen. Thöne bezeichnete das Betreuungsgeld als "Herdprämie". Das von Teilen der Koalitionäre in die Diskussion gebrachte Modell, statt Bargeld auszuzahlen, Gutscheine zu verteilen, stelle Eltern mit geringerem Einkommen sogar unter eine stärkere soziale Kontrolle.
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23.11.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Als im "höchsten Maße beschämend für ein reiches Land wie Deutschland" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Weigerung mehrerer Bundesländer, sich am EU-Schulobst-Programm zu beteiligen, bezeichnet.
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19.11.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu erhöhen, begrüßt. "Die Proteste wirken - der von der GEW unterstützte 'Bildungsstreik' der Studierenden und Schüler hat der Bundesbildungsministerin ein wichtiges Zugeständnis abgetrotzt. Wir fordern Frau Schavan auf, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und umgehend einen Gesetzentwurf zur Verbesserung des BAföG' vorzulegen", sagte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller.
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18.11.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Forderung der Studierenden, Schülerinnen und Schüler nach besserer Bildung für alle Menschen in diesem Land. "Die Bildungsgewerkschaft erklärt sich solidarisch mit den jungen Leuten: Die Bundesrepublik braucht eine Kehrtwende in der Bildungspolitik", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den bundesweiten "Bildungsstreik". "Bildungsarmut zu bekämpfen, Chancengleichheit herzustellen und gute Bildung für alle Menschen zu garantieren: Das sind die gesellschaftlichen Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Das gilt gerade jetzt, da die schwarz-gelbe Koalition verstärkt auf Privatisierungen im Bildungsbereich setzt und nur ihre Wählerklientel aus dem Bürgertum und der Gruppe der Besserverdienenden mit Wohltaten pampert."
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17.11.2009
Pressemeldung
Schule,
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Organisatoren des Bildungsstreiks auch weiterhin Unterstützung signalisiert. "Wir brauchen eine Kehrtwende in der Bildungspolitik", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag während einer Pressekonferenz in Berlin. "Bildungsarmut zu bekämpfen, Chancengleichheit herzustellen und gute Bildung für alle Menschen zu garantieren, lautet das Gebot der Stunde. Gerade jetzt, da die schwarz-gelbe Koalition noch stärker auf Privatisierungen im Bildungsbereich setzt und ihre Wählerklientel aus Bürgertum und der Gruppe der Besserverdienenden mit Wohltaten bedient - und die sozial Schwächeren auf der Strecke bleiben."
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10.11.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Kein Programm für mehr Chancengleichheit sowie die Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg" sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP. Das Koalitionspapier habe im Bildungsbereich eine "deutliche soziale Schieflage" zu Lasten der Schwächeren. Die GEW stellte fest, dass die weiterhin mangelhafte finanzielle Ausstattung des Bildungswesens weiteren Privatisierungen in der Bildung Vorschub leiste.
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26.10.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung,
Schule,
Hochschule und Forschung