Niedersachsen

40 Jahre Landesausschuss für Berufsbildung

Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat in der heutigen Sitzung des Landesausschusses für Berufsbildung die herausragende Bedeutung des seit 40 Jahren bestehenden Gremiums für die berufliche Bildung in Niedersachsen betont. "Alle Niedersächsischen Landesregierungen profitieren seit Bestehen dieser wichtigen Einrichtung von der Sachkompetenz seiner Mitglieder. Wir haben durch die Arbeit des Landesausschusses in den vergangenen Jahren viele Anregungen und Hinweise erhalten, die unsere Entscheidungen auf dem Feld der Berufsbildung in positiver Weise mit vorangebracht haben. Dies wollen wir zusammen zum Wohle der jungen Menschen in unserem Land fortsetzen", sagte Dr. Bernd Althusmann.

02.06.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Übereinstimmend zogen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann und die alternierenden Vorsitzenden des Gremiums, Hans-Jürgen Hoffmann (Deutscher Gewerkschaftsbund) und Peter Voss (Handwerkskammer Osnabrück-Emsland), eine positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit: "Trotz und auch gerade wegen der unterschiedlichen Aufgaben und Interessenlagen der beteiligten Institutionen leistet der Landesausschuss für Berufsbildung eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Er gewährleistet mit seiner Beratung eine frühzeitige Identifizierung von Handlungsfeldern und erarbeitet fundierte Stellungnahmen auf breiter Basis. So erfährt die Berufsbildung junger Menschen und damit der Wirtschaftsstandort Niedersachsen insgesamt eine wertvolle Unterstützung", erklärten sie gemeinsam.

Der Landesausschuss hat den bundesrechtlich verankerten Auftrag, die Landesregierung in Fragen der Berufsbildung zu beraten. Über viele Jahre war eine zentrale Herausforderung die Versorgung der jungen Menschen mit Ausbildungsplätzen. Heute steht die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf eine Berufsausbildung durch die allgemein bildenden Schulen immer mehr im Vordergrund. Auch die Stärkung und Weiterentwicklung des erfolgreichen dualen Ausbildungssystems war und ist zentrales Anliegen der Beratungen. Aktuell und perspektivisch geht es um internationale Entwicklungen, die drängender werdenden Fragen der Sicherung des Fachkräftenachwuchses und die damit verbundenen Anforderungen an Schule und Wirtschaft. Der Landesausschuss erarbeitet Stellungnahmen zu Erlass-, Verordnungs- und Gesetzentwürfen und entwickelt eigene Initiativen und Arbeitsschwerpunkte.

Der Landesausschuss für Berufsbildung, dessen Vorsitz alternierend vergeben wird, ist drittelparitätisch besetzt. Seine Mitglieder setzen sich aus je sechs Beauftragten der Arbeitgeber (z. B. Handwerk, Arbeitgeberverbände, Kammern), der Arbeitnehmer (z.B. DGB, IG Metall, IG BAU) und der Landesministerien zusammen. Die fachlichen Vorarbeiten und Diskussionen erfolgen in drei Unterausschüssen. Die Geschäftsstelle des Landesausschusses ist im Niedersächsischen Kultusministerium angesiedelt.


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