Ahnen: Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen wird mit zusätzlichen 200.000 Euro deutlich ausgebaut

Die Unterstützung für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wird deutlich ausgebaut. "Durch die Erhöhung der Landesmittel für die Schulsozialarbeit kann an sechs Schulstandorten das Angebot der Schulsozialarbeit neu eingerichtet werden, an zwölf weiteren berufsbildenden Schulen, die bereits Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter haben, wird dieses Angebot quantitativ erweitert. Damit wird die Schulsozialarbeit auf alle 60 öffentlichen berufsbildenden Schulen ausgeweitet, die die durch das Angebot eines Berufsvorbereitungsjahr oder einer Berufsfachschule I ganz besonders der Unterstützung durch Schulsozialarbeit bedürfen", kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen jetzt in Mainz an.

30.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

An 54 berufsbildenden Schulen im Land werden die Lehrkräfte bislang durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützt. Insgesamt stehen im Landeshaushalt zur Unterstützung von Schulsozialarbeit in allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen für 2009 etwas mehr als 4,136 Millionen Euro und für 2010 rund 4,586 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel für die Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen sind dabei für das laufende Jahr gegenüber dem Vorjahr um 200.000 Euro auf rund eine Million Euro aufgestockt worden.

"Der Einsatz von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern hat gerade bei der Begleitung von Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr und in der Berufsfachschule I eine unbestreitbar hohe Bedeutung. Mit dem jetzigen Ausbauschritt kann diese Unterstützung für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte erfreulicherweise flächendeckend gesichert werden. Ebenso erfreulich ist, dass eine ganze Reihe der Schulträger von berufsbildenden Schulen im Land mittlerweile den Bedarf einer solchen unterstützenden Kooperation von Jugendhilfe und Schule anerkennen und sich gemeinsam mit dem Land auch finanziell engagieren", unterstrich Bildungsministerin Ahnen.


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