Schulgesetzänderung

Berufliche Bildung stärken

Bildungsministerin Karin Prien im Landtag: „Wir stärken die berufliche Bildung und führen Kompetenzen zusammen.“ Als Ergebnis des Koalitionsvertrages der Jamaika-Regierung gründet das Land Schleswig-Holstein im kommenden Jahr das Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB).

20.02.2020 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
  • © GaudiLab/Shutterstock

Die dazu nötige Änderung des Schulgesetzes wurde heute in erster Lesung in den Landtag eingebracht. „Die berufliche Bildung ist eine wichtige Säule unseres Bildungssystems, eine wichtige Säule unserer Gesellschaft“, so Karin Prien. Die Ministerin betonte, Berufliche Bildung ermögliche es jedem Einzelnen, seine Talente zu entfalten und den individuellen Lebensweg zu gehen, der zu ihm oder ihr passe.

Mit der Neuordnung der beruflichen Ausbildungen im SHIBB sollen Qualitätsverbesserungen, die Sicherung der Ausbildung auch in der Fläche sowie die Fachkräftesicherung und ein besseres Management des Übergangs von der Schule in den Beruf erreicht werden. Das SHIBB soll zum1. Januar 2021 im Geschäftsbereich des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums als obere Landesbehörde errichtet werden. Es wird auch die unmittelbare Dienst- und Fachaufsicht über die öffentlichen berufsbildenden Schulen ausüben und für die berufsbildenden Schulen einschließlich der Regionalen Berufsbildungszentren zuständig sein. Prien betonte: „Dadurch gewährleisten wir die Einheitlichkeit des Schulsystems in Schleswig-Holstein als Ganzes und vor allem mit Blick auf die Übergänge und die allgemeinen Schulabschlüsse.“

Das Ziel der besseren Kooperation wolle man durch die Struktur des SHIBB erreichen. „Wir werden ein Kuratorium mit beratender Funktion einrichten, in dem alle für Berufsbildung zuständigen Ministerien (Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Landwirtschaft) sowie die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, die Schulträger und auch die berufsbildenden Schulen vertreten sein werden“ blickt die Bildungsministerin optimistisch auf die zukünftige Arbeit des SHIBB.


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