Braun: Azubis auf EU-Binnenmarkt vorbereiten

Das Thema Europa kommt nach Meinung von Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in der Berufsschule nicht nur zu kurz, es wird den Jugendlichen auch zu wenig praxis- und alltagsnah vermittelt.

05.05.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Mit ihrem "EU-Projekttag an Berufsschulen" will die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) deshalb bereits zum zweiten Mal Europa ganz konkret machen: In der deutschen Europawoche vom 5. bis 11. Mai berichten Unternehmer Berufsschülern aus erster Hand, was die EU für ihre Firma bedeutet und wie sich der EU-Binnenmarkt auf Unternehmen und Mitarbeiter auswirkt.

Ludwig Georg Braun wird am 6. Mai mit Marburger Berufsschülern über Europa diskutieren. Das Anliegen der Wirtschaft formuliert er so: "Uns geht es darum, jungen Menschen ihre beruflichen Perspektiven in Europa, aber auch die Bedeutung der EU für die deutsche Außenwirtschaft, Volkswirtschaft und Industrie deutlich zu machen."

Ziel sei es, dem Fachkräftenachwuchs vor Augen zu führen, wie wichtig gute berufliche Qualifikationen und Fremdsprachenkenntnisse auf dem entstehenden Europäischen Arbeitsmarkt seien. Braun: "Immer mehr Unternehmen brauchen Fachkräfte, die neben einer guten beruflichen Ausbildung auch die Fähigkeit besitzen, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg mit Unternehmen in ganz Europa und weltweit erfolgreich zusammenzuarbeiten."

Der bundesweite EU-Projekttag, der unter dem IHK-Jahresmotto "Wirtschaft bildet – unsere Zukunft" steht, soll das Interesse der Schüler an Europa wecken, aber auch die Kooperation der IHK-Organisation mit ihren schulischen Partnern in der dualen Berufsausbildung stärken.


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