Das unartige Kind – Ein literarischer Typus zwischen Aufruhr und Anpassung
Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. veranstaltet vom 15. bis 17. Mai 2009 im Hohenwart Forum in Pforzheim ein Seminar zur literarischen Figur des unartigen Kindes. Tagungsleiterin ist Dr. Stephanie Jentgens (Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung).
16.12.2008 Pressemeldung Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.Von Struwwelpeter bis Pippi Langstrumpf – die Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur bieten viele Beispiele für unartige Kinder. Aber haben in Zeiten von Supernannys kleine Anarchisten überhaupt noch einen Platz im Kinderbuch? Welche Rolle spielen die rebellischen, frechen und hässlichen Figuren für den kindlichen Leser? Und wie sieht im Umkehrschluss das "ideale Kind" aus? – Unter dem Titel Das unartige Kind versucht die Tagung eine Standortbestimmung der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, auch im Hinblick auf die gegenwärtige Diskussion um Erziehungsziele.
Neben Gesprächen mit den geladenen Referenten, u.a. mit Prof. Dr. Gundel Mattenklott (Universität der Künste, Berlin), Gidon Horowitz (Märchenerzähler und Psychotherapeut), Dr. Susanne Helene Becker (Literaturwissenschaftlerin und Leseforscherin) und Dr. Maria Linsmann-Dege (Leiterin des Troisdorfer Bilderbuchmuseums), erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch eine Lesung mit der Autorin Karen-Susan Fessel (Und wenn schon, Steingesicht, Ausgerechnet du).
Das Seminar richtet sich an Lehrer, Bibliothekare, Buchhändler, Pädagogen, Verlagsmitarbeiter und andere Vermittler von Kinder- und Jugendliteratur. Die Teilnahmegebühr beträgt 205,00 Euro (inkl. Unterbringung im Doppelzimmer und Verpflegung) bzw. 215,00 Euro (inkl. Unterbringung im Einzelzimmer und Verpflegung).
Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Programm und Anmeldung: Arbeitskreis für Jugendliteratur, Metzstraße 14c, 81667 München, Tel. (089) 45 80 806, Fax (089) 45 80 80 88
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