Deutschland und Österreich vereinbaren die Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen

Deutschland und Österreich haben die Vergleichbarkeit der Berufsabschlüsse vereinbart. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Wolf-Michael Catenhusen und die österreichische Bundesbildungsministerin Elisabeth Gehrer unterzeichneten am Mittwoch in Wien eine entsprechende Erklärung. Damit werde Klarheit über das Niveau eines Berufsabschlusses geschaffen und Unternehmen wie Arbeitnehmern die Beschäftigung in beiden Nachbarländern erleichtert, sagte Catenhusen: "Die moderne Berufsbildung schafft Chancen über Grenzen hinweg."

31.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die deutsche Bundesregierung habe seit 1998 über 180 Berufe neu geschaffen und geordnet. Die festgestellte Vergleichbarkeit mit den Berufsabschlüssen in Österreich sei ein Zeichen für das gegenseitige Vertrauen in die Qualität der Ausbildung. "Die gemeinsame Erklärung mit Österreich ist ein wichtiges Signal für die duale Berufsausbildung in Europa," sagte Catenhusen. Zusammen mit einer entsprechenden Vereinbarung mit Frankreich aus dem vergangenen Jahr gebe es nun mit zwei Nachbarländern beste Voraussetzungen für die berufliche Mobilität.

Grundlage der Wiener Erklärung ist die langjährige enge Berufsbildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich. Seit 1990 wurden in Einzelverfahren über 200 Berufsabschlüsse gleichgestellt. Mit der Feststellung einer grundsätzlichen Vergleichbarkeit ist die Einstufung von beruflichen Qualifikationen nun unbürokratisch möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier (im .pdf-Format).


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden