Europäische Kammern präsentieren Eckpunkte für mehr Jugendbeschäftigung
Auf der Jugendbeschäftigungskonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs am 12. November in Paris hat EUROCHAMBRES, vertreten durch den österreichischen Ehrenpräsidenten Christoph Leitl, in seinem vom DIHK mitinitiierten [Strategiepapier](http://www.eurochambres.eu/Content/Default.asp?PageID=1&DocID=5765) acht konkrete Maßnahmen gefordert, um die hohe Jugendarbeitslosigkeit von über 23 Prozent möglichst bis 2018 um 1,5 Millionen zu senken.
18.11.2013 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagKernforderungen der europäischen Kammern zur Förderung der Jugendbeschäftigung sind der Aufbau dualer Ausbildungsmodelle mit einer engen Verzahnung zwischen Betrieben und Schulen, die mög- lichst frühzeitige Information junger Menschen über ihre Berufsmöglichkeiten sowie die Förderung unternehmerischer Fähigkeiten bereits in einem möglichst jungen Alter. für die Umsetzung der von den EU- Arbeits- und Sozialministern im April beschlossenen EU-Jugendgarantie forderte Leitl eine enge Allianz mit der Wirtschaft.
Im Ergebnis wurden auf dieser zweiten Konferenz nach der Berliner Konferenz vom Juli keine neuen EU-Finanzmittel und Maßnahmen beschlossen. Ziel war es, den politischen Willen zum Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu bekräftigen und Schritte zu konkreten Ergebnissen in den kommenden zwei Jahren sicherzustellen. Die Mitglied- staaten sind nun aufgefordert, bis Jahresende ihre Pläne gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu konkretisieren. (Fa)
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