Europäische Regionen tauschen Erfahrungen über Lebenslanges Lernen aus

Rheinland-Pfalz ist von heute an Ausrichter einer bis Freitag angesetzten internationalen Konferenz zum Lebenslangen Lernen. Daran nehmen 45 Repräsentanten europäischer Regionen teil, darunter die Bildungsminister aus der Toskana, von Wales und die Generaldirektoren für Bildung der übrigen Regionen.

28.09.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

"Lebenslanges Lernen ist für uns alle ein Thema von herausragender Bedeutung. Ich bin deshalb froh, dass wir Gelegenheit haben, unsere Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen", freut sich der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, auf das dreitägige Treffen.

Seit Oktober 2001 gehört das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, der European Association of Regional and Local Authorities for Lifelong Learning" (EARLALL) an.

EARLALL ist ein Zusammenschluss europäischer Regionen zur Förderung der regionalen europäischen Dimension des Lebenslangen Lernens. Neben Rheinland-Pfalz sind Regionen und Institutionen aus Italien (zum Beispiel Toskana), Großbritannien (zum Beispiel Wales), Spanien (zum Beispiel Andalusien), Schweden (zum Beispiel Gotland), Litauen, Norwegen, Dänemark und Bulgarien Mitglieder.

"Das Netzwerk bildet die Basis für grenzüberschreitende und transnationale Kooperation insbesondere im Bildungs- und Weiterbildungsbereich, die in einem zusammenwachsenden Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt", erklärte Zöllner dazu.

Neben dem transnationalen Erfahrungsaustausch und der allgemeinen Zusammenarbeit ist das Hauptziel von EARLALL die Durchführung von gemeinsamen europäischen Projekten zur Verbesserung und zum Ausbau des Lebenslangen Lernens sowie die Einflussnahme der Regionen auf die Bildungspolitik im Rahmen der Europäischen Union.

Die Mitgliederversammlung in Mainz ist eingerahmt in ein politisch-kulturell-soziales Programm, zu dem unter anderem ein Empfang der Stadt Mainz, ein Empfang durch den Landtagspräsidenten im Landtag, eine Exkursion auf dem Rhein, eine Weinprobe auf der Ebernburg und eine Exkursion ins Gutenberg-Museum gehören.


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