FDP: Duale Ausbildung muss erhalten werden

(hib/SKE) Die Bundesregierung soll eine Exzellenzinitiative für berufliche Bildung starten und auf den so genannten "Ausbildungsbonus" verzichten. Das fordert die FDP in einem Antrag ([16/7733](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/077/1607733.pdf)), der am morgigen Freitag auf der Plenartagesordnung steht.

17.01.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

60 Prozent eines Jahrgangs in Deutschland absolvierten eine duale Ausbildung. Die Exzellenzinitiative solle zum Ausdruck bringen, dass eine Ausbildung auch für leistungsstarke Jugendliche interessant sein könne. Statt einen "Ausbildungsbonus" an Betriebe zu zahlen, die schwer vermittelbare Bewerber einstellen, solle die Regierung die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) verbessern. Die Liberalen wollen außerdem die duale Ausbildung als Verbundaufgabe von Betrieben, Berufsschule und überbetrieblichem Ausbildungszentrum erhalten.

Mit der "Nationalen Qualifizierungsinitiative" kündigt die Bundesregierung Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Laut ihrer Unterrichtung (16/7750) will sie unter anderem Stipendien für Absolventen einer Berufsausbildung vergeben, die ein Studium aufnehmen möchten. Außerdem bereitet die Regierung nach eigenen Angaben mit großen Stiftungen eine Initiative für mehr Weiterbildung vor. Darin sollten allen Beteiligten zusammen geführt sowie bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden. Im Jahr 2015 solle die Teilnahme an Weiterbildung von derzeit etwa 43 auf 50 Prozent gestiegen sein, so die Regierung.

Ansprechpartner

Deutscher Bundestag

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden