Berufswunsch

Häufigster Ausbildungsberuf 2015: Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Im Jahr 2015 haben insgesamt 516 639 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 0,3 % weniger als im Vorjahr.

21.07.2016 Bundesweit Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 30 474 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Verkäufer/-in, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-kauffrau. Etwa ein Viertel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe. 

Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich in der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von weiblichen Jugendlichen lag 2015 der Beruf Kauffrau für Büromanagement mit einem Anteil von 10,3 % auf Rang eins. Männliche Jugendliche wählten am häufigsten den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker (6,2 %). 

Die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl: Bei Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung waren Industriekaufmann/-kauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement sowie Bankkaufmann/-kauffrau die drei häufigsten Ausbildungsberufe. Bei Jugendlichen ohne einen Hauptschulabschluss rangierte der Beruf Verkäufer/-in auf Platz eins, gefolgt von Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel und Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft. Der Anteil Jugendlicher mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag ohne Hauptschulabschluss betrug dabei allerdings nur 2,8 % gegenüber einem Anteil von 27,5 % mit Hochschulzugangsberechtigung. 

Auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Auszubildenden gibt es Geschlechtsunterschiede. Bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 % um zehn Prozentpunkte höher als bei den männlichen. Dagegen übertraf der Anteil der männlichen Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss um einen Prozentpunkt den der weiblichen (3,3 % zu 2,2 %).


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