Kultusstaatssekretär Eberhardt im „Haus der Berufsbildung Erfurt“

Am morgigen Mittwoch wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) bei der Präsentation „Haus der Berufsbildung Erfurt“ des Bildungswerks für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen (BWAW) ein Grußwort sprechen. Das Bürohaus ist eine wichtige Anlaufstelle in allen Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Seit Jahresbeginn haben sich über 500 Bewerber der Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften sowie mehr als 2.100 Ratsuchende an die Einrichtung gewandt.

21.11.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Das Haus der Berufsbildung Erfurt vereinigt unter dem Dach der BWAW Firmenverbünde mit annähernd 600 Unternehmen und vier freie Bildungsträger. In einem Ausbildungsoffice im Zentrum des Hauses werden Jugendliche bei der Berufsvorbereitung beraten und an Unternehmen vermittelt. Im Angebot sind außerdem Kompetenzchecks und eine ständig aktualisierte Übersicht freier Ausbildungsplätze. Darüber hinaus werden in Abstimmung mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien berufsvorbereitende Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer und Pädagogen durchgeführt.

Zeit: Mittwoch, 22. November 2006, 10.00 Uhr
Ort: Erfurt, Haus der Berufsbildung Erfurt, Weimarische Straße

Kultusstaatssekretär Eberhardt sagte im Vorfeld: „Ziel der Thüringer Landesregierung ist es, alle Schulabgänger in eine Ausbildung zu vermitteln. Dazu haben wir im letzten Jahr 24 Millionen Euro an Fördermitteln für betriebliche Ausbildungsverbünde, zur Förderung der überbetrieblichen Lehrunterweisung im Handwerk, für das Projekt ‚Berufsstart’ zur Förderung von praxisorientierten Maßnahmen für noch nicht berufsreife Jugendliche, für das IMPULS-Projekt sowie den Thüringer Berufswahlpass zur Verfügung gestellt. Neben dem Ausbildungspakt wurde außerdem das Lehrstellenprogramm-Ost im Umfang von 1.650 Plätzen gemeinsam mit dem Bund finanziert und vom Freistaat um weitere 500 Plätze aufgestockt.

Das Haus der Berufsbildung Erfurt ist schon jetzt ein nicht mehr wegzudenkender Partner. Die Mitarbeiter bereiten insbesondere benachteiligte Jugendliche auf eine Ausbildung und den Berufsweg vor, vermitteln sie in Unternehmen und führen Sonderprogramme für Auszubildende bis hin zur Meisterausbildung durch. Mit der individuellen Betreuung und Unterstützung der Ratsuchenden wird sich die Einrichtung schnell einen Namen machen. Und der Erfolg hat sich bereits herum gesprochen, denn das Bundesinstitut für Berufsbildung zeigt großes Interesse am Konzept des Hauses.“


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