Kultusstaatssekretär Wacker besucht Pilotschule des Präventionsprojekts "Gesundheitsparcours" für berufliche Schulen in Künzelsau

Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat heute (11. Juli) in Künzelsau eine Pilotschule des Präventionsprojekts "Gesundheitsparcours" für berufliche Schulen besucht. Außer der Gewerblichen Schule Künzelsau präsentierte dort auch die Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall in interaktiven Ausstellungen ihre Projektarbeit. Der Staatssekretär lobte die Ideen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Umsetzung. "Ich wünsche mir, dass weitere Schulen das Thema Gesundheit kreativ aufgreifen." Das Präventionsprojekt "Gesundheitsparcours" wurde angeregt durch den Mitmachparcours "KlarSicht" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

11.07.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Die Schülerinnen und Schüler hatten ein Jahr Zeit, ihre Ideen umzusetzen. Die Ausstellungen thematisieren anhand von interaktiven Elementen die Bereiche Rauchen, Alkohol, Medienkonsum, Lärm und Ernährung. Die Schülerinnen und Schüler aus Schwäbisch Hall setzten sich unter anderem mit Mobbing/Freundschaft sowie Musik auseinander. Innerhalb einer Gruppe ausgegrenzt und verhöhnt zu werden, beeinträchtige Menschen jeden Alters, sagte Wacker. Auch könne Musik belastend sein, wenn die Lautstärke zu hoch eingestellt sei. Wie stark sich Lärmbelästigung auswirkt, kann in der Ausstellung mit Hilfe eines mitgebrachten MP-3-Players veranschaulicht werden. Auf einem Messgerät wird dem Besucher die Lautstärke in Dezibel angezeigt und mit der Lärmbelastung durch Düsenjäger oder Discomusik in Verhältnis gesetzt. Die Gewerbliche Schule Künzelsau konzentrierte sich in ihrer Ausstellung auf die Themen Freizeitverhalten und Konsum. Wie stark die Wahrnehmung durch Alkohol beeinträchtigt wird, kann der Besucher durch eine "Rauschbrille" erleben. An der Station Ernährung wird berechnet, wie viel Sport der Besucher treiben muss, um die zu sich genommenen Kalorien abzubauen.

Der Kultusstaatsekretär bedankte sich bei den beteiligten Lehrkräften und Schulleitungen für deren Engagement und unterstrich die gute Zusammenarbeit des Kultusministeriums mit dem Kommunalen Suchtbeauftragten, der Fachstelle Gesunde Schule und den regionalen schulischen Beauftragten für Sucht- und Gewaltprävention.


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