Mitarbeiterqualifikation wichtiger Standortfaktor

"Die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Qualifikation unserer Fachkräfte ist ein entscheidender Standortfaktor für unser Land. Ich danke allen saarländischen Arbeitnehmern für Ihr Engagement." Das sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel am Montag (28.4.2008) bei einem kleinem Empfang für saarländische Arbeitnehmervertreter anlässlich des Internationalen Tages der Arbeit am ersten Mai.

29.04.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Die Qualifikation sei dank guter Ausbildung und Weiterbildung ein gutes Argument, mit dem das Saarland punkten könne. Minister Rippel betonte, dass, nicht nur vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels, die Landesregierung sich noch engagierter für das Leitthema Fort– und Weiterbildung einsetzen werde. Konkret nannte Minister Rippel dabei die Stärkung der Ingenieurwissenschaften an Universität und Hochschule für Technik und Wirtschaft durch eine engere Verzahnung. Dadurch und mit einem neuen Zentrum für Mechatronik werde auch die industrielle Basis im Saarland gestärkt.

Die berufliche Qualifizierung sei durch das Förderprogramm "Lernziel Produktivität" auch in der neuen Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF) ein Schwerpunkt. Im abgelaufenen Jahr wurden 80 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 7 Millionen Euro bewilligt. Minister Rippel kündigte an, die Anstrengungen zur Qualifizierung in den nächsten Jahren noch deutlich auszubauen: "Lebenslanges Lernen ist ein Grundstein für eine gute wirtschaftliche Entwicklung und sichert den Wohlstand in unseren Betrieben."

Bei zahlreichen Investitionsentscheidungen habe das Saarland in den letzten Jahren auch deshalb Erfolg gehabt, weil Investoren hohes Vertrauen in die Zuverlässigkeit saarländischer Arbeitnehmer hätten. Die lange Tradition der Schichtarbeit ermögliche 24 Stunden Produktions- und Arbeitszeiten, die im internationalen Wettbewerb vielfach unumgänglich seien.


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