Osnabrücker Jugendliche entdecken regionale Betriebe

Was lernt man eigentlich bei einer Ausbildung zum Papiertechnologen? Und welche weiteren Ausbildungsberufe gibt es in einem Unternehmen, das Spezialpapiere herstellt? Für Jugendliche, die am Projekt "Unternehmen:Jugend. Zusammenarbeit mit Zukunft" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft teilnehmen, öffnete das Osnabrücker Familienunternehmen Schoeller Technocell GmbH & Co. KG am Wochenende seine Türen. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt unterstützt vor allem junge Menschen mit schwierigen Startchancen und ermutigt sie, ihren Schulabschluss zu meistern und ihre berufliche Entwicklung in die eigene Hand zu nehmen. Sie werden gezielt auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet und zu einer Ausbildung motiviert.

12.03.2012 Pressemeldung Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)

Betriebserkundungen sind dabei ein wichtiger Bestandteil: Hier bekommen die Jugendlichen Einblicke in regionale Unternehmen. Gleichzeitig können sich auch die Arbeitgeber ein direktes Bild von potentiellen Nachwuchskräften machen. Bei der Schoeller Technocell GmbH & Co. KG konnten die Programmteilnehmer Ausbildungsberufe wie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker oder Industriekaufmann erkunden. Die Ausbildung zum Papiertechnologen kannte bisher längst nicht jeder. Diese beinhaltet auch eine fachübergreifende Grundausbildung in Metall, Hydraulik, Pneumatik und Steuerungstechnik und soll ab 2013 im Unternehmen angeboten werden. Bei einem spannenden Rundgang durch das Unternehmen hatten die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, verschiedene Spezialmaschinen zur Papierherstellung unter die Lupe zu nehmen. Das weltweit agierende Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Spezialpapier, insbesondere von Foto- und Dekorpapier spezialisiert. Derzeit lernen 28 Auszubildende am Standort Osnabrück.

Inzwischen beteiligen sich bundesweit mehr als 220 Unternehmen, Kammern, Innungen und Verbände an zehn "Unternehmen:Jugend"-Standorten. Mit diesem dichten Netzwerk aus Wirtschaft, Politik und Jugendarbeit gelingt es der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Entwicklungen im Bereich der beruflichen Integration junger Menschen anzustoßen. Inzwischen konnten knapp 30 Prozent der Programmteilnehmer erfolgreich in die Ausbildung vermittelt werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.unternehmenjugend.de


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