Sachsens Schüler an berufsbildenden Schulen spitze beim Fremdsprachen lernen
Mehr als 2.700 Schüler an berufsbildenden Schulen haben sich im Schuljahr 2007/2008 freiwillig in einer Fremdsprache prüfen lassen. Mit bestandener schriftlicher und mündlicher Prüfung erhalten die Auszubildenden ein Fremdsprachenzertifikat. An den Berufsfachschulen für Wirtschaft werden die Fremdsprachen verpflichtend geprüft. Die Schüler können hier bei entsprechenden Leistungen in der Fremdsprachenprüfung ebenfalls dieses Zertifikat erwerben. Insgesamt 2.200 haben dieses Ziel erreicht. Mit diesen Zahlen belegt Sachsen im bundesweiten Vergleich seit Jahren einen Spitzenplatz, noch vor Bayern und Baden-Württemberg.
05.11.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusDas Fremdsprachenzertifikat ist bundesweit anerkannt und europaweit einsetzbar. In einer schriftlichen und mündlichen Prüfung müssen berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis gestellt werden. Basis dieser Prüfung, die sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert, ist eine Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz. Sachsen führt nur Prüfungen auf den anspruchsvollen Niveaustufen durch.
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus bietet seit dem Schuljahr 1999/2000 Zertifikatsprüfungen an für kaufmännischverwaltende Berufe, Bankkaufleute, Berufe im Gastgewerbe und in der Touristikbranche, IT-Berufe, gewerblich-technische Berufe und Berufe im Gesundheits- und Pflegebereich. Neben Prüfungen in Englisch können, je nach den Erfordernissen der jeweiligen Branche, auch Prüfungen in Französisch, Russisch und Spanisch abgelegt werden.
Hinweis:
Die Schülerinnen und Schüler mit den landesweit besten Ergebnissen werden am Donnerstag, den 6. November 2008 um 10:00 Uhr im Sächsischen Kultusministerium in der Osthalle des Ministerialgebäudes, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, von Herrn Staatssekretär Hansjörg König empfangen.
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