30 Jahre Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg

Die Leistungen des Literaturarchivs Sulzbach-Rosenberg hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Samstag bei einem Festakt in Sulzbach-Rosenberg gewürdigt.

24.11.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Das Literaturarchiv ist ein Glücksfall für Bayern. Es ist ein herausragendes Beispiel für dezentrale Kulturförderung. Hier bewährt sich seit Jahrzehnten das Zusammenspiel von staatlicher Kulturförderung und privatem Engagement!" Mit dem Literaturarchiv gibt es in Sulzbach-Rosenberg seit 30 Jahren ein Haus der Bewahrung und Vermittlung von Literatur. Sein erklärtes Ziel war und ist es, Materialien zur deutschen Literatur seit 1945 zu sammeln, zu ordnen und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ausgehend davon soll die jeweils aktuelle Literatur vermittelt und diskutiert werden, sollen Autoren und Leser miteinander ins Gespräch gebracht werden.

Das Aufgabenprofil des Literaturarchivs reicht von der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Nachlässen über die Vorbereitung von Publikationen zur Literaturvermittlung als Literaturhaus bis hin zu Fortbildungen und Führungen. Einen Arbeitsschwerpunkt hob der Minister besonders hervor: In Zusammenarbeit mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen und dem Museumspädagogischen Zentrum bietet das Literaturarchiv Fortbildungsveranstaltungen für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer an. Darüber hinaus wird das Archiv von einer großen Anzahl von Schulklassen besucht und hat dafür Unterrichtseinheiten und Themenangebote mit gezielt ausgewählten Dokumenten entwickelt. Goppel: "Damit nimmt das Literaturarchiv die wichtige Aufgabe wahr, jungen Menschen im Zeitalter des Internets einen Zugang zur Literatur zu verschaffen. Die Originale und die vielen authentischen Dokumente vermitteln einen Hauch der Zeit, in der sie geschrieben wurden. Die Begegnung mit dem Original ist nach wie vor ein unersetzliches Erlebnis."


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