Bildungsminister Holger Rupprecht und Arbeitsministerin Dagmar Ziegler rufen Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am 5. Zukunftstag auf

Bildungsminister Holger Rupprecht und Arbeitsministerin Dagmar Ziegler rufen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 auf, sich zahlreich am diesjährigen Zukunftstag zu beteiligen. Über 10.700 Plätze für Eintagespraktika hätten Unternehmen und Einrichtungen bisher bereitgestellt. Rupprecht und Ziegler forderten die Jugendlichen auf, sich über die Angebote auf der Aktionslandkarte im Internet zu informieren, auszuwählen und frühzeitig anzumelden.

11.04.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Der Zukunftstag, der mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes unterstützt wird, soll im Rahmen der Berufsorientierung das Augenmerk der Schülerinnen und Schüler insbesondere auf geschlechtsspezifische Aspekte der Berufsorientierung und Lebensplanung lenken.

"Viele junge Frauen sowie junge Männer verschenken Karrierechancen, da sie sich bei ihrer Berufsentscheidung zu selten auch über für ihr Geschlecht traditionell eher untypische Berufsfelder informieren und interessieren", so Bildungsminister Rupprecht. "So schöpfen etwa junge Frauen ihre Berufsmöglichkeiten in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen bei weitem nicht aus. Analog dazu wählen auch junge Männer ihre Berufe meist nur aus einem eingeschränkten "männertypischen" Spektrum und ziehen zum Beispiel soziale Tätigkeitsfelder in Pflegeberufen oder in der Kinderbetreuung kaum in Betracht." Arbeitsministerin Ziegler betonte: "Der Brandenburger Zukunftstag bietet Jugendlichen nicht nur die Chance, die eigenen Berufswünsche und Vorstellungen einem Praxistest zu unterziehen sondern auch neue Einblicke und Anregungen in der Berufsorientierung zu gewinnen, jenseits von Rollenklischees."

Am 26. April 2007 öffnen zum 5. Mal Unternehmen und Institutionen im Land Brandenburg ihre Türen, um Schülerinnen und Schülern ihre Berufsbilder auf praktische Art und Weise vorzustellen. So nehmen in diesem Jahr zum Beispiel auch Großunternehmen wie BASF Schwarzheide oder die Deutsche Telekom AG sowie Fachhochschulen und Universitäten, Krankenhäuser, der Landtag und Forschungseinrichtungen am Zukunftstag teil.

Nähere Informationen über teilnehmende Betriebe und Einrichtungen sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet unter www.zukunftstagbrandenburg.de.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden