Böhmer begrüßt Einführung der Einbürgerungstests

Der zum 1. September startende Einbürgerungstest trägt nach Ansicht der Staatsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, zu einer besseren Integration von Ausländerinnen und Ausländern bei, die die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen möchten:

29.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"Mit der Vorbereitung auf den Test eignen sich die Einbürgerungswilligen ein gutes Grundwissen für ihr Leben und besonders ihre politische Teilhabe in unserem Land an. Wer Deutsche oder Deutscher werden will, sollte über seine Rechte und Pflichten als Staatsbürger informiert sein und Grundwissen über unsere Geschichte, Kultur und Lebensweise besitzen. Aus meiner Sicht gibt es zu dem Test keine Alternative."

Die jüngst geäußerte Kritik an einzelnen Testfragen wies Böhmer zurück. "Das hat zu einer starken Verunsicherung der Antragsteller beigetragen. Mein Ziel ist es aber gerade, mehr Ausländerinnen und Ausländer zu motivieren, die Staatsbürgerschaft zu erwerben und sich auch darauf vorzubereiten".

Der Fragenkatalog sei vom renommierten Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen der Berliner Humboldt-Universität entwickelt worden. Bei einem Probelauf mit 4.600 Personen hätten mehr als die Hälfte den Test auf Anhieb bestanden, ohne die Fragen zuvor zu kennen. "Das widerlegt die Kritik, der Test sei zu schwer", sagte Böhmer. Eine Analyse und Überprüfung des Tests sei für einen späteren Zeitpunkt geplant. Sollte sich im Laufe der nächsten Monate zeigen, daß Korrekturen am Test unverzichtbar seien, so werde korrigiert.


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