Nachhaltigkeit

Deutscher Kulturrat legt den Fokus auf immaterielles Kulturerbe

Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, legt den Fokus der aktuellen Ausgabe seiner Zeitung [Politik & Kultur](http://www.kulturrat.de/puk/puk01-14.pdf) auf das Thema immaterielles Kulturerbe.

02.01.2014 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Unser Kulturerbe muss nicht in Stein gemeißelt sein, aber sollte es deshalb gleich trink- oder essbar sein? Nein, meint Marie-Theres Albert im Interview.

Was kann man bei der Vergabe des Titels immaterielles Kulturerbe aus den Erfahrungen mit dem materiellen Weltkulturerbe ableiten und verbessern, fragt sich Eva Maria Seng. Das erste Bewerbungsverfahren in Deutschland zum UNESCO-Übereinkommen ist abgeschlossen. Mehr als nur schöne alte Bräuche, findet Stephan Dorgerloh. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag zum Erhalt des Erbes leisten wie Clemens Schkoda am Beispiel der Sorben aufzeigt.

Kultur als Konfliktlösung? Was man vom Status als immaterielles Kulturerbe erwarten kann, schildert David Stehl am Beispiel Malis. Über den Sinn und Wert von immateriellen Welterbetiteln in Afrika sinniert Ulf Vierke. Für Eike Wenzel sichert Rückwärtsgewandtheit Identität in der digitalen Echtzeitgesellschaft. Und Jakob Johannes Koch spürt dem Klang der Glocken als Kulturerbe nach.

Außerdem stellen wir sieben Beispiele zur Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes vor:

  • Welttanzprogramm
  • Orchesterlandschaft
  • Chorkultur
  • Drucktechniken
  • Theaterlandschaft
  • Mundarttheater
  • Moderner Tanz

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte: "Der Wettlauf um einen der begehrten neuen Kulturerbetitel hat nun auch Deutschland erreicht. Ende November 2013 sind die Vorschläge bei der Kulturministerkonferenz eingegangen. In diesem Jahr wird sich zeigen, welcher Brauch und welche Tradition einen der begehrten Listeneinträge ergattern konnte. In der Öffentlichkeit spielt die Diskussion über das immaterielle Kulturerbe bislang jedoch fast keine Rolle. Mit der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur möchten wir dem Thema mehr Aufmerksamkeit schenken und gleichzeitig fragen, was die Ziele, Herausforderungen und Probleme des immateriellen Kulturerbes sind."

Die neue Ausgabe von Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt "Immaterielles Kulturerbe" (Seite 15-23) ist erhältlich in Bahnhofsbuchhandlungen, an großen Kiosken, auf Flughäfen und im Abonnement. Einzelpreis: 3,00 Euro, im Abonnement: 18,00 Euro (inkl. Porto).

Die Onlineversion der neuen Ausgabe von Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt "Immaterielles Kulturerbe" (Seite 15-23) steht für Sie unter www.kulturrat.de/puk/puk01-14.pdf (8,3 MB) auch kostenlos als pdf-Datei zum Herunterladen bereit.


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