Dr. Eva-Maria Stange: "Letzte Chance für Dresdner Lehrstück politischer Kompromisslosigkeit"
Als ´letzte Chance für das Dresdner Lehrstück politischer Kompromisslosigkeit` bezeichnete die Präsidentin des Nationalkomitees für Denkmalschutz und Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die nächtliche Entscheidung des Unesco – Welterbekomitees, Dresden einen Aufschub zu gewähren. Diese letzte Chance müsse nun aktiv genutzt werden. "Dresden sollte jetzt sofort den Brückenbau stoppen und eine Expertenkommission damit beauftragen,einen Tunnel zu prüfen", so die Präsidentin. Was am Rhein gehe müsse doch auch in Dresden machbar sein.
04.07.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusIn ihrer Funktion als Präsidentin des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz appellierte Dr. Stange darüber hinaus an alle Bundesländer,ihre Landesgesetze so zu ändern, dass neben dem Denkmalschutz auch der Schutz der Welterbestätten rechtlich gesichert sei. Das Beispiel Sachsen habe gezeigt, das es eben nicht ausreichend sei, dass Deutschland als Land das Welterberecht ratifiziert habe, da die Denkmalschutz- und Naturschutzgesetzgebung der Länder beispielsweise bei Flächendenkmälern versagten. Sachsen-Anhalt hatte seine Landesgesetzgebung bereits novelliert, die Länder Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein seien dabei eine entsprechende Veränderung der Gesetzgebung zu prüfen.
Keine Kommentare vorhanden