Empfehlungen des Expertenrats "Herkunft und Bildung" unter Vorsitz von Prof. Jürgen Baumert vorgestellt
"Eine der großen Zukunftsaufgaben der Bildungspolitik ist es, den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg zu entkoppeln. Diese Frage beschäftigt seit langem alle Akteure in Bildung, Politik und Forschung. Denn der Erfolg eines Bildungssystems bemisst sich insbesondere auch daran, in welchem Maße es gelingt, Bildungschancen für alle jungen Menschen, unabhängig von Ihrer Herkunft, noch besser zu gewährleisten.
19.04.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDem Expertenrat ist es gelungen, in dieser Frage wichtige Hinweise zu geben und aufzuzeigen, welche Stellschrauben im Bildungssystem die wesentlichen sind, um insbesondere Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund besser zu fördern. Die Empfehlungen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, stärker zu einer auf empirischer Bildungsforschung gestützten Diskussion um mehr Bildungsgerechtigkeit zu gelangen." Das erklärte Kultusministerin Marion Schick am Dienstag (19. April) in Stuttgart anlässlich der Vorstellung der Empfehlungen des Expertenrats "Herkunft und Bildungserfolg". Die Ministerin hatte das hochkarätig besetzte und bundesweit einmalige Gremium unter dem Vorsitz von Prof. Jürgen Baumert im Sommer 2010 einberufen.
Info für die Redaktionen:
Den gesamten Bericht finden Sie im Kultusportal www.kultusportal-bw.de unter Schule in Baden-Württemberg - Schulartübergreifende Themen - Herkunft und Bildungserfolg: Expertenbericht Baden-Württemberg (PDF). Die Empfehlungen des Expertenrats sind in der Zusammenfassung des Berichts aufgeführt.
Expertenrat "Herkunft und Bildungserfolg"
Leitung:
Prof. Dr. Jürgen Baumert Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
Mitglieder:
• Prof. Dr. Cordula Artelt Otto-Friedrich-Universität Bamberg
• Prof. Dr. Hartmut Ditton Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München
• Prof. Dr. Helmut Fend Universität Zürich (UZH)
• Prof. Dr. Marcus Hasselhorn Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt a. M.
• Ingrid Macher Schulleiterin der Rosensteinschule, Stuttgart
• Prof. Dr. Thomas Rauschenbach Deutsches Jugendinstitut (DJI), München
• Prof. Dr. Heike Solga Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
• Prof. Dr. Ulrich Trautwein Eberhard Karls Universität Tübingen
Vertreter mit beratender Stimme:
• Ministerialdirigent Konrad Horstmann Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Stuttgart
• Ministerialdirigent Günter Maechtle Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Senioren, Stuttgart
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