Europa zu Gast beim Wissenschaftsrat

Zu einem zweitägigen Informationsaustausch zum Thema "Universitäten als Basis der Innovationsgesellschaft" sind die Vorsitzenden und Generalsekretäre der nationalen Räte für Wissenschafts- und Technologiepolitik einer Vielzahl von EU-Mitgliedstaaten in Berlin zusammengekommen (10./11. Mai). Darunter waren eine Reihe neuer EU-Mitgliedstaaten, wie zum Beispiel Bulgarien, Litauen, die Slowakei und Tschechien. Gastgeber dieses seit 1990 jährlich stattfindenden europäischen Treffens ist im Jahre der deutschen EU-Präsidentschaft der Wissenschaftsrat, der als die deutsche wissenschaftspolitische Beratungseinrichtung regelmäßig an diesen Treffen teilnimmt.

11.05.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

"Wissenschaft und Forschung gehören zu den wichtigsten Motoren, um Innovationen hervorzubringen. Ohne die Hochschulen in Europa mit ihrer Konzentration an Expertenwissen und moderner Ausstattung, darüber waren wir uns einig, würde dieser Motor sehr viel langsamer laufen", so Professor Karin Lochte, die Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates. "Überall steigt die Erwartung an die Universitäten, stärker gesellschaftliche Bedürfnisse aufzugreifen und insbesondere zum wirtschaftlichen Wachstum beizutragen. Das Treffen bot die Gelegenheit, voneinander zu lernen, welche Strategien in den verschiedenen Ländern verfolgt werden." Unter den Teilnehmern des Treffens bestand Konsens, dass die Stärkung wissenschaftlicher Exzellenz eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt ist.

Insgesamt 33 Vertreter aus 19 Mitgliedsländern der Europäischen Union nahmen an dem Informations- und Erfahrungsaustausch über die neuesten wissenschaftspolitischen Entwicklungen in ihren Ländern teil. Als Gastredner hoben die deutschen Professoren Reinhard Hüttl (Brandenburgische Technische Universität Cottbus) und Gerhard Fettweis (Technische Universität Dresden) die große Bedeutung der Universitäten in den neuen Bundesländern für die deutsche Innovationsleistung hervor.

Ansprechpartner

Wissenschaftsrat

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